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MARKET PULSE 
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August 2019

MARKET PULSE

Makroökonomische Einschätzungen


PRODUKTIVITÄT

Die Dynamik der US-Wirtschaft ist stärker, als die Daten es vielleicht vermuten lassen. Unentgeltliche digitale Güter und technologische Qualitätsverbesserungen werden in den herkömmlichen Kennzahlen der Wirtschaftsleistung häufig nicht widergespiegelt. Wir schätzen, dass diese nicht erfassten Tätigkeiten das BIP und die Produktivität um etwa 1,0 beziehungsweise 0,2 Prozentpunkte untergraben. Weiterlesen

INFLATION

Die flache Phillipskurve, fest verankerte Erwartungen sowie nachklingende Auswirkungen der Gesundheitspolitik haben dazu geführt, dass die Inflation auf nationaler Ebene strukturell eingedämmt bleibt. Dahinter verbirgt sich unserer Ansicht nach jedoch Druck in lokalen Märkten. Angespannte regionale Arbeitsmärkte gingen in der Vergangenheit trotz national beständiger Daten mit einer Inflation von über 2,5 % einher. Die erwartete Lockerung der geldpolitischen Zügel könnte regionalen Inflationsdruck offenlegen, der sich bisher noch nicht deutlich bemerkbar gemacht hat. Weiterlesen

FED

Wie am Markt allgemein erwartet senkte die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins um 25 Basispunkte von einem bereits historisch niedrigen Niveau, sodass viele Anleger sich darüber sorgen, wie viel Munition den Währungshütern im Fall einer Rezession noch zur Verfügung steht. Die Fed in Atlanta schätzt jedoch, dass die Drosselung der Anleihekäufe weitere 300 Basispunkte an Straffung über die Leitzinsanhebungen der US-Notenbank hinaus verursacht hat. Weiterlesen

EZB

Die Nominierung von Christine Lagarde als Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich dazu führen, dass sich die aktuelle Geldpolitik fortsetzt, wenngleich wir davon ausgehen, dass Lagardes Augenmerk als Präsidentin Folgendem gelten wird: 1. der Steuerung der Inflation, 2. der Krisenintervention und 3. der Finanz-, Kapitalmarkt- und Fiskalunion. Weiterlesen

Markteinschätzungen


TWEETS

US-Präsident Trump twittert seit seiner Amtseinführung im Januar 2017 im Schnitt 10,1 Mal pro Tag. Häufig bewegen diese Mitteilungen die Märkte, doch Recherchen haben ergeben, dass statistisch signifikante abnormale Renditen innerhalb von fünf Handelstagen schon nicht mehr eingepreist sind. Mit anderen Worten: Twitter-Stürme lösen vorübergehende Volatilität aus, die nicht von langfristiger Bedeutung ist. Weiterlesen

AKTIEN

Zu Beginn der Berichtssaison sagten die Konsensprognosen einen Rückgang der US-Unternehmensgewinne von insgesamt 2 % im zweiten Quartal voraus. Jedoch wurde der Median für das Wachstum des Gewinns je Aktie nur auf 4 % geschätzt. Wir gehen davon aus, dass Unternehmen, die angesichts steigender Arbeitskosten noch positive Gewinnspannen erzielen und deren Wachstum von den makroökonomischen Bedingungen nicht so sehr eingeschränkt wird, sich von anderen Unternehmen abheben werden. Weiterlesen

ZINSEN

Die Märkte haben die Leitzinssenkungen der weltweiten Zentralbanken zu hoch eingepreist, doch die quantitative Lockerung der EZB scheinen sie um etwa die Hälfte unserer Schätzung zu niedrig eingepreist zu haben. Die quantitative Lockerung wird unseren Erwartungen nach Staatsanleihen der Eurozone stützen, was Spanien und Portugal verhältnismäßig mehr zugutekommen wird, während Italien von Kapitalzuflüssen aus dem Ausland profitieren dürfte. In den USA erscheinen US-Staatsanleihen aufgrund von übertriebenen Rezessionsängsten teuer. Weiterlesen

ABGEKOPPELT

Die gleichzeitige Rallye bei Aktien und Anleihen wirft bei Anlegern die Frage auf, welche Anlagen die Wachstumsrisiken richtig einpreisen. Die Abkoppelung ist unserer Ansicht nach nicht so stark, wie es vielleicht den Anschein hat, denn der Markt hat hauptsächlich auf die Erwartungen einer geldpolitischen Lockerung hin angezogen und dabei eine Wachstumsabschwächung mit eingerechnet, die durch die jüngste Outperformance defensiver Sektoren bestätigt wird. Weiterlesen

DEVISEN

Da der Lockerungskurs der Fed schneller steiler geworden ist als bei anderen Zentralbanken, rechnen wir damit, dass sich der US-Dollar stärker als die Währungen von anderen Industriestaaten abschwächen wird. Das Pfund Sterling ist nach wie vor anfällig für Volatilität, die auch die Geldpolitik der BoE beeinflussen wird. Weiterlesen

ERTRÄGE EINFAHREN


Der US-Aktienmarkt lässt sich nach verschiedenen Kriterien bewerten, zum Beispiel nach den Unternehmensgewinnen, der Rentabilität, der Cashflow oder nach den Zinsen. Im Schnitt liegen alle diese Kennzahlen derzeit an der Obergrenzen, was auf eine bevorstehende Mäßigung der Renditen hindeutet. Ganz ähnlich weisen die niedrigen Renditen globaler Staatsanleihen auf rückläufige Anleiheerträge hin.

Unser Fazit:

1.) Kernanlageklassen werden vermutlich positive, wenngleich niedrigere Renditen abwerfen.

2.) Kernanlagen werden Schwierigkeiten haben, ausreichende Kapitalflüsse zu liefern.

3.) Ertragsziele werden eventuell ein breiter gestreutes Engagement erfordern.

Das Bewertungsniveau bei Aktien deutet auf sich abschwächende Renditen hin

Die Bewertung am US-Aktienmarkt gemessen an den zyklisch bereinigten Kurs-Gewinn-Verhältnissen (nach Shiller) fällt derzeit zwischen das 9. und 10. Dezil. Das Shiller-KGV hat zwar nur eine begrenzte kurzfristige Vorhersagekraft, doch es ist statistisch nützlich, um die Renditen über längere Anlagehorizonte zu schätzen. Heute deutet es auf zukünftige Aktienrenditen im mittleren einstelligen Bereich hin.

Quelle: Bloomberg, Robert Shiller und GSAM.

Anleger müssen „sich ins Zeug legen“, um ihre Ertragsziele zu erreichen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird es im Jahr 2020 mehr Menschen geben, die über 65 Jahre als Menschen, die unter 5 Jahre alt sind. Die demografisch bedingte Nachfrage nach Erträgen dürfte weiter steigen, während traditionelle Kernanlagen es gleichzeitig schwer haben werden, eine Rendite von 4 % zu erreichen. Eine Beimischung von Cashflow-steigernden Investments kann Anlegern helfen, ihre Ertrags- und Renditeziele zu erreichen, ohne dabei auf eine mit Risiken verbundene Wertsteigerung der Anlage angewiesen zu sein.

Quelle: Bloomberg Barclays, Morningstar und GSAM.
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