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29 Juli 2020 | GSAM Connect

Unternehmensanleihen auf beiden Seiten des Atlantiks

Zwischenbilanz für das laufende Jahr
Europäische Unternehmensanleihen (sowohl Investment-Grade- als auch Hochzinsanleihen) schnitten während des Öl/Virus-Doppelschocks im Februar und März besser ab als US-Anleihen. Seit die US-Notenbank (Fed) am 23. März jedoch ihr Anleihekaufprogramm für Unternehmensanleihen angekündigt hat, verzeichneten US-Kassaanleihen eine stärkere Erholung als europäische Kassaanleihen, obwohl das Neuemissionsvolumen in den USA erhöht war. Das legt nahe, dass Illiquidität und Abflüsse vor der geldpolitischen Ankündigung der Fed in den USA zu einer stärkeren Kreditspread-Ausweitung als in Europa geführt hatten. Das überrascht nicht allzu sehr, denn die Europäische Zentralbank (EZB) kaufte schon vor dem Virus europäische Anleihen und unterstützte dadurch die Liquidität.

Was Kreditderivate angeht, hat sich, seit die Anleihemärkte Ende März ihr Tief erreicht haben, der europäische Investment-Grade-Index iTraxx Main etwas besser als der US-Index CDX IG entwickelt. Die Outperformance europäischer Derivate war im Hochzinsbereich ausgeprägter (was an der Performance des iTraxx Crossover im Vergleich zum CDX HY erkennbar ist). Das liegt wahrscheinlich an den höheren Zahlungsausfällen unter Emittenten von US-Hochzinsanleihen. Seit März waren es sieben, während es in Europa keine Verluste aufgrund von Zahlungsausfällen gab. Auch die höhere Exposure gegenüber dem Energiesektor in den USA ist ein Grund für die unterschiedliche Entwicklung von europäischen und US-Hochzins-Kreditderivaten.

Was bedeutet das für die Zukunft?
Das geldpolitische Umfeld bleibt sowohl in den USA als auch in Europa expansiv, denn die EZB wird bis Ende 2021 Anleihen kaufen und die Fed hat ihre Kreditfazilitäten vor Kurzem bis zum Jahresende verlängert. Dennoch sind wir der Meinung, dass Unterschiede bei den Fundamentaldaten der Basiswerte bald eine wichtigere Rolle spielen werden, und zwar besonders in den USA, sobald die Liquiditätsunterstützung durch die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken größtenteils eingepreist ist.

Chancen bei europäischen Unternehmensanleihen
Dank einer besseren Eindämmung des Coronavirus hat sich die Wirtschaft in Europa besser erholt als in den USA. Zudem verständigte sich die EU kürzlich auf einen Erholungsfonds, was Hoffnung auf weitere Koordinierung der Fiskalpolitik aufkommen lässt, und die Geldpolitik der EZB bleibt wie gesagt ultralocker. Dieser makroökonomische Hintergrund ist günstig für Emittenten europäischer Unternehmensanleihen. Europäische Investment-Grade-Unternehmensanleihen bieten außerdem attraktive Renditen im Vergleich zu Staatsanleihen der Region, die durch den negativen Leitzins der EZB eingeschränkt sind.

Europäische Investment-Grade-Unternehmensanleihen bieten attraktive Renditen im Vergleich zu Staatsanleihen

Quelle: Macrobond, GSAM, Bloomberg Barclays European Corporate Index. Stand: 29. Juli 2020. Die effektive Duration des Index liegt bei 5,9 Jahren.

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