Menu Our services in the selected location:
  • No services available for your region.
Select Location:
Remember my selection
Wir wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass externe Parteien fälschlicherweise behaupten, Finanzdienstleistungen im Namen von Goldman Sachs (inklusive Goldman Sachs Asset Management International und Goldman Sachs International) zu erbringen, um fingierte Anlageprodukte zu verkaufen und Geldzahlungen zu erhalten. Diese externen Parteien geben sich in betrügerischen Nachrichten per E-Mail, Instant Messaging oder Telefon als Goldman Sachs aus und nutzen auch gefälschte Broschüren und andere Dokumente mit den Markenzeichen und dem Logo von Goldman Sachs. Die Financial Conduct Authority Grossbritanniens warnt vor diesen betrügerischen Aktivitäten; diese Warnungen können Sie hier und hier nachlesen.
Wir weisen darauf hin, dass jegliche Kommunikation, die Sie von Goldman Sachs erhalten, entweder von einer auf @gs.com endenden E-Mail-Adresse kommt und/oder auf der Website goldmansachs.com veröffentlicht ist. Weitere Informationen darüber, wie Sie sich vor betrügerischen Online-Aktivitäten schützen und uns diesbezüglich kontaktieren können, finden Sie auf der Sicherheitsseite von Goldman Sachs (hier).
Ihr Browser ist veraltet. Er weist bekannte Sicherheitsmängel auf und stellt möglicherweise nicht alle Elemente auf dieser oder auf anderen Websites dar

29 April 2021 | GSAM Connect

Schwellenländer: Zurück im Ring

Die Schwellenländer boxten 2020 über ihrer Gewichtsklasse. Trotz der Herausforderungen durch eine globale Pandemie und Rezession legte der MSCI EM Index um 18,5 % zu, während die Unternehmensgewinne um 9 % fielen und das BIP um 2,0 % zurückging. Der S&P 500 Index stieg dagegen um 18,4 %, die Gewinne fielen um 13 % und das BIP schrumpfte um 3,5 %. Bisher hat die Wertentwicklung 2021 Schritt gehalten.

Schwellenländer-Anleger sollten sich jedoch in Erinnerung rufen, dass die Wirtschaft etwas anderes ist als der Aktienmarkt. Der Beitrag eines Staates zur gesamten Wirtschaftsleistung innerhalb der Ländergruppe ist nicht immer deckungsgleich mit der Bedeutung seines Aktienmarkts. Deshalb sind wir der Ansicht, dass die gesamtwirtschaftliche Lage in den Emerging Markets weniger ausschlaggebend ist als es die Aussichten für die hoch gewichteten Länder wie Taiwan, China, Südkorea, Indien und Brasilien sind – die 80 Prozent des Index ausmachen.

GRAFIK 1: In den meisten Ländern des MSCI Emerging Markets Index waren die wirtschaftlichen Folgen begrenzt

Quelle: Internationaler Währungsfonds, MSCI und GSAM. Stand: 31. Dezember 2020.

 

Grafik 1 zeigt dieses Verhältnis zwischen den Aktiengewichtungen (durch die Breite der Balken auf der x‑Achse dargestellt) und den wirtschaftlichen Auswirkungen (durch die Höhe der Balken auf der y‑Achse dargestellt) unter den Schwellenländern. In Ostasien, das einen großen Anteil des Index ausmacht, wurde das Virus frühzeitig und effektiv eingedämmt und die Auswirkungen auf die Schätzungen des Gesamt-BIP waren begrenzt. Die Aktienrenditen sind gestiegen und der Weg zur Erholung ist deutlich zu sehen. In Indien und Brasilien, wo der wirtschaftliche Schaden nachhaltiger war, haben die Märkte unter Umständen noch mehr Aufwärtspotenzial.

Auch das Gewinnwachstum hat sich widerstandsfähig gezeigt, und zwar besonders in für Anlagen relevanten Ländern. Wie aus Grafik 2 hervorgeht, werden die Gewinne in den Schwellenländern 2020 voraussichtlich höher als in den Industrieländern ausfallen sowie flachere Rückgänge aufweisen. Für 2021 und 2022 werden kräftige Erholungen erwartet. Daraus ergibt sich ein kumuliertes Gewinnwachstum von 43 % für diesen Zeitraum und diese starke Entwicklung verteilt sich breit über die Länder.

GRAFIK 2: Unternehmensgewinne: bewegliche Abwehr und solider Gegenschlag

Quelle: Goldman Sachs Global Investment Research und GSAM; Stand: 12. März 2021. 

 

Die Positiveffekte aus Zyklizität, Rohstoffeinflüssen, Sensitivität gegenüber China und Bereichen mit enormen Chancen könnten dazu führen, dass die Outperformance der Schwellenländer nicht nur aus gelegentlichen kurzfristigen Aufwärtssprüngen besteht, sondern etwas nachhaltiger wird. Wir gehen davon aus, dass Schwellenländeraktien 2021 ein starker Kandidat für die Gunst der Anleger sein werden. Dennoch ist uns nach wie vor bewusst, dass eine wiederholbare Alpha-Generierung in den Schwellenländern durch Anlagen in Unternehmen und nicht in Ländern erzielt wird, denn die Anlagechancen sind immer noch sehr idiosynkratisch. 

Halten Sie sich über die neuesten Marktentwicklungen und die wichtigsten Themen für Ihre Portfolios auf dem Laufenden.

GESCHRIEBEN VON

James Ashley

James Ashley

Leiter International Market Strategy, Strategic Advisory Solutions, Goldman Sachs Asset Management

Lesen Sie auch

Top-Aktienideen für 2021

Auch im Jahr 2021 beschäftigen wir uns weiterhin mit den großen Herausforderungen, die uns das Vorjahr hinterlassen hat, wie etwa den niedrigen Zinsen, dem uneinheitlichen Wachstum und der anhaltenden Pandemie. Dennoch gehen wir davon aus, dass das Wachstum dieses Jahr anziehen wird, wenn die COVID-19-Impfungen erst einmal Wirkung zeigen. 

Wie geht es mit Indien und China weiter?

Indien und China werden unter den großen Volkswirtschaften 2021/22 voraussichtlich am schnellsten wachsen und bieten überzeugende Anlagemöglichkeiten dank demografischer Entwicklungen, steigenden Einkommen und wichtigen Strukturreformen. Noch belastet die COVID-19-Pandemie viele Volkswirtschaften rund um die Welt, deshalb wollen wir uns diese beiden einmal genauer anschauen.

Ausblick für Schwellenländeraktien 2021

Wir sehen drei Hauptfaktoren, die Schwellenländer in diesem Jahr voraussichtlich beeinflussen werden: die Reaktion auf die Pandemie, die Möglichkeit eines synchronen Wachstums in Entwicklungsländern und Exportverflechtungen.