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MARKET KNOW-HOW 
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3. Ausgabe 2019

MARKET KNOW-HOW

Market Know-how


Die anhaltende wirtschaftliche Wachstumsphase, die Wechselhaftigkeit der Weltpolitik und die Verschiebungen in der Geldpolitik sind unserer Ansicht nach alles Gründe dafür, dass es richtig ist, investiert zu bleiben, aber dabei gezielt auf Alpha und Risiken zu achten. An den Märkten scheint es an beiden Enden des Bewertungsspektrums keine Extreme zu geben, dennoch steigen die Risiken für die Märkte, darunter das Risiko einer Rezession, für Volatilitätsepisoden und politische Schocks.

Wir halten die aktuellen Bedingungen für größtenteils gut, solange Anleger verstehen, dass die Risiken eventuell nicht mehr linear sind. Politische Schocks und Risiken durch die Geldpolitik sind die Variablen, die beobachtet werden müssen; das Rezessionsrisiko hingegen sehen wir als nach wie vor moderat an.

Anleger, die von Risikoanlagen überzeugt sind, deren Aufwärtspotenzial von jetzt an jedoch für begrenzt halten, sollten vielleicht wieder Strategien in Betracht ziehen, die das Potenzial für aktienähnliche Renditen, aber mit weniger aktienähnlichem Beta bieten. Unseres Erachtens bedeutet das, eine Palette an Möglichkeiten bei ertragsorientierten Anlagen und alternativen Investments in Erwägung zu ziehen. 

Unser Fazit:

  • Die Gewichtungen der strategischen Portfolioaufteilung wie geplant beibehalten.
  • Alphaorientierte Bottom-up-Strategien reinem Aktien-Beta vorziehen.
  • Ertragsorientierte Anlagen und alternative Investments als Antwort auf sich abschwächende Renditen nutzen.

Makro- und Markteinschätzungen


Die ungleichmäßige globale Verlangsamung

Die jüngste Abkühlung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität und des Wirtschaftswachstums wies mindestens zwei bemerkenswerte Merkmale auf: 1. ihre andauernde Länge und 2. die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes, deren Signalkraft nicht überbewertet werden sollte, denn der Sektor macht nur 10 % des US-BIP aus. Andere Teile der Weltwirtschaft – vor allem der Dienstleistungssektor – konnten sich angesichts der handelspolitischen Unsicherheit und der damit verbundenen Lieferkettenstörungen weitaus besser behaupten.

Quelle: Haver und GSAM.
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The Know
Aktiv und passiv sollten neu überdacht werden.

Nutzen Sie bewährte Renditequellen auf transparente und regelbasierte Art und Weise.

Vier häufige Schlüsselfaktoren

Diese vier Faktoren gehören unserer Meinung nach zu den wirtschaftlich intuitivsten und über Jahrzehnte am besten unterstützten Faktoren. Sie haben sich in verschiedenen Marktumfeldern als robust erwiesen und sind in dem Sinn „aktiv“, als dass sie mehr tun, als nur Markt-Beta liefern. Eine kosteneffektive und transparente regelbasierte Strategie kann unserer Ansicht nach höhere risikobereinigte Renditen erzielen als ein herkömmlicher nach Marktkapitalisierung gewichteter Index.


Quelle: GSAM.


The How
Gemeinsam stärker.

Auf verschiedene Smart-Beta-Strategien diversifizieren, um eine Palette von unterschiedlichen Renditequellen zu nutzen.

Renditevergleich zwischen Smart Beta und dem nach Marktkapitalisierung gewichteten Index

Eine Reihe von Smart-Beta-Strategien haben in den letzten zehn Jahren attraktive risikobereinigte Renditen abgeworfen, jedoch mit unterschiedlichen Gewinnern und Verlierern. Eine Allokation auf die vier oben beschriebenen Faktoren kann unserer Ansicht nach einheitlichere Renditen mit begrenzter Abweichung von einem herkömmlichen nach Marktkapitalisierung gewichteten Index erzielen. Seit 2000 hätte eine gleichgewichtete Smart-Beta-Mischung in fast drei Viertel der Kalenderjahre besser abgeschnitten als ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index.


Quelle: Bloomberg und GSAM.

WENIGERE WICHTIGE HINWEISE ANSEHEN
The Know
Wer teilt, lässt teilhaben.

Die Lebensstilprioritäten der Generation Y verändern die traditionelle wirtschaftliche Ordnung.

Der Aufstieg der Sharing Economy

Durch Prioritäten, die entweder auf die Finanzkrise oder ausgeprägte Generationsunterschiede zurückzuführen sind, ist eine „Sharing Economy“ entstanden, deren neue Geschäftsmodelle, was den ökonomischen Wert angeht, bald mit der traditionellen Wirtschaft gleichziehen könnten. Technologie hat ein sogenanntes „Asset Light“-Geschäftsmodell ermöglicht, bei dem der Besitz von Vermögenswerten keine Voraussetzung mehr ist. Stattdessen ist der neue Modus Operandi bestimmt durch Kosteneffizienz, Erlebnisse, Service und Nachhaltigkeit. Die Generation Y sitzt bei diesen Plattformen auf dem Fahrersitz, aber wir alle fahren mittlerweile mit.


Quelle: Bloomberg, PWC und GSAM.


The How
Die Generation Y definiert vielleicht die Gewinner von morgen.

Unternehmen müssen sich anpassen und weiterentwickeln, um zu überleben.

Gewinner kommen und gehen

Weltweit hat sich die Unternehmenslandschaft in den letzten 20 Jahren drastisch verändert. Unserer Ansicht nach wurde dieser Wandel weitgehend von der Generation Y vorangetrieben, denn Angehörige der Generation Y waren Frühanwender neuer Technologien und haben andere Ausgabenprioritäten. Je vermögender die Generation Y wird, desto mehr Aufruhr verursacht ihr Konsumverhalten an den globalen Märkten. Anleger, die die Welt durch eine „Generation-Y-Brille“ betrachten, können vielleicht die Gewinner von morgen erkennen.


Quelle: Bloomberg und GSAM.

WENIGERE WICHTIGE HINWEISE ANSEHEN
The Know
Strategie auch für Barmittel.

Liquidität ist ein wesentlicher Bestandteil einer Investmentstrategie, doch die Möglichkeit, Barmittel einzusetzen, wird häufig unterschätzt.

Lassen Sie Ihre Barmittel nicht ungenutzt

Anleger, die wissen, wofür sie Barmittel einsetzen wollen, können ihre kurzfristigen Anlagen besser auf bestimmte Liquiditätsbedürfnisse abstimmen. Wir sind der Ansicht, dass man zwischen täglicher Liquidität und Liquidität nach Bedarf unterscheiden muss. Beide dienen dem Kapitalerhalt, aber mit strategischen Anlagen für Liquidität, die nach Bedarf verfügbar sein soll, kann man zusätzliches Renditepotenzial erschließen, ohne dass die Verfügbarkeit von Barmitteln beeinträchtigt wird.


Quelle: GSAM.


The How
Nutzen Sie kurze Laufzeiten.

Durch die spätzyklische Abflachung ist das kurze Ende der Zinsstrukturkurve auf absoluter und risikobereinigter Basis attraktiv.

Finden Sie Ihren Sweetspot

Das kurze Ende der Zinsstrukturkurve bietet Anlegern unserer Ansicht nach einen Sweetspot zwischen Rendite und Duration. Wir sehen Vorteile für Anleger, die an beiden Enden des Laufzeitenspektrums angesiedelt sind. Angesichts der expansiveren Haltung der Zentralbanken finden Portfolios mit längerer Duration eventuell attraktivere Renditen zum kürzeren Ende der Kurve hin. Gleichzeitig verzichten Anleger, die in täglich verfügbare Anlagen investieren, beim durchschnittlichen US-Sparbuchzins von 1,2 % eventuell auf Rendite.


Quelle: Bloomberg und GSAM.

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The Know
Weniger Makro.

Idiosynkratische Faktoren haben als Triebfedern der europäischen Aktienrenditen zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Verblassende Faktoren

Die europäischen Aktienrenditen haben sich von den herkömmlichen Wachstumsfaktoren abgekoppelt; Europas schwache Performance lässt sich praktisch allein durch politische Unsicherheit und schwache Unternehmensrentabilität erklären. Die Zusammensetzung aus hoch zyklischen und reifen Sektoren in Europa verschlimmert diese Probleme noch. Wir rechnen zwar mit zeitweiser Outperformance in Zeiträumen anziehenden Wachstums, steigender Zinsen, höherer Inflation in den USA, aggressiver Regulierung des US-Technologiesektors und/oder günstiger politischer Dynamik, doch wir glauben, dass die besten Chancen in Europa nicht auf Makro-, sondern auf Mikroebene zu finden sind.


Quelle: Bloomberg, Goldman Sachs Global Investment Research, Haver und GSAM.


The How
Mehr Mikro.

Europäische Firmen mit starker Kursentwicklung werfen höhere Renditen ab.

Größere Nadeln in kleineren Heuhaufen

Das Gewinnwachstum, die Gewinnspannen und die jährlichen Renditen von europäischen Unternehmen, deren Aktien die Nase vorn haben, sind seit 2009 deutlich höher als bei Firmen mit schwachen Kursrenditen. Besonders groß sind diese fundamentalen Unterschiede im Vergleich zu den USA, was unserer Ansicht nach ein starkes Argument für ein aktives Management bei europäischen Aktien ist. Bei europäischem Beta hat die Makrodynamik vielleicht nachgelassen, doch wir erkennen reichlich Alpha-Chancen – die vielleicht am besten durch Bottom-up-Analysen und eine konzentriertere Positionierung genutzt werden.


Quelle: Bloomberg und GSAM.

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The Know
Fundamentaldaten vor Währungen.

Japanische Aktien auf der Grundlage einer Währungseinschätzung zu kaufen, hat in der Vergangenheit gut funktioniert, doch in Zukunft wird dies eventuell nicht mehr der Fall sein.

Das Verhältnis zwischen japanischen Aktien und dem Yen funktioniert nicht mehr

Japanische Aktien sind mehr als nur eine reine Währungsstrategie. Die Korrelation zwischen Aktienrenditen und Währung hat sich in den letzten Jahren stark verringert. Triebfedern wie ein stetiges Gewinnwachstum für binnenorientierte Unternehmen, eine geringere Sensitivität der Gewinne von Exporteuren gegenüber dem Yen, eine höhere Eigenkapitalrendite und höhere Nettomargen sowie stärkere Unternehmensfundamentaldaten sind heute wichtiger als die Währungsdynamik.


Quelle: Bloomberg und GSAM.


The How
Auf den Sektor kommt es an.

Bestimmte Sektoren sind für eine mögliche Aufwertung des Yen besser aufgestellt.

Manche Sektoren sind besser aufgestellt als andere

Laut Japans Kabinettsbüro liegt der durchschnittliche Wechselkurs, bei dem die Rentabilität erhalten bleibt, derzeit bei 99,8 Yen pro USD, was deutlich stärker ist als der diesjährige durchschnittliche Wechselkurs von 110,9. Zudem sind manche Sektoren wie Pharmazeutik und Chemie besser aufgestellt als andere. Statt einer währungsbasierten Strategie halten wir eine fundamentale Bottom-up-Titelauswahl für entscheidend zur Reduzierung von Risiken und zur Wertschöpfung bei japanischen Aktien.


Quelle: Bloomberg, japanisches Kabinettsbüro und GSAM.

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The Know
Auf dem allerneuesten Stand.

Informationsvorteile von Investmentmanagern sind nur schwer aufrechtzuerhalten, denn die Datenanalyse entwickelt sich ständig weiter.

Der wettbewerbliche Wert von Daten

Wie viel aus Daten abgeleitete Erkenntnisse wert sind, hängt von der Menge und Qualität der Informationen ab. In der Anfangsphase (Zone 1) sind nicht genug Daten verfügbar und der zusätzliche Wert von datenbasierten Erkenntnissen bleibt gering. Wenn ausreichend Daten verfügbar sind (Zone 2), haben Manager, die Datenmengen interpretativ auswerten können, einen Vorteil, der eine Chance zur Alpha-Generierung bieten kann. Je breiter Daten jedoch öffentlich zugänglich werden (Zone 3), desto geringer ist der zusätzliche Wert, den der Erwerb von noch mehr Daten hat. Alles in allem müssen Manager sich ständig weiterentwickeln und anpassen, um ihren Informationsvorteil zu behalten.


Quelle: Goldman Sachs Global Markets Institute (GMI) und GSAM.


The How
Mensch und Maschine.

Künstliche Intelligenz kann innovativen Managern helfen, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.

Kontinuierliche Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz kann man als eine Reihe von Computeralgorithmen definieren, die Aufgaben ausführen, für die einmal menschliche Intelligenz vorausgesetzt wurde, die jetzt aber schnell und ohne menschliches Eingreifen erledigt werden können. Maschinen können heutzutage ständig lernen und sowohl ihr Wissen als auch ihre Leistung mit einer Geschwindigkeit verbessern, die weit über das menschliche Vermögen hinausgeht. Dadurch können sie Anlegern eventuell Informationsvorteile verschaffen.


Quelle: GSAM.

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