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MARKET PULSE 
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September 2018

MARKET PULSE

Politische Mathematik


Wenn die US-Halbzeitwahlen bevorstehen und das politische Getue auf Hochtouren läuft, entscheiden sich Anleger oft für eine abwartende Haltung. Zwar ist die Unsicherheit aufgrund der stark polarisierten politischen Lage verständlich, doch aus den historischen Marktdaten können Anleger einige wichtige Erkenntnisse über Wahlen gewinnen. Im Schnitt gilt: Erstens legen die Märkte nach der Wahl normalerweise zu – egal wie sie ausgegangen ist. Zweitens beginnt die Rallye nach der Wahl in der Regel im Oktober – sprich: vor der Wahl – und drittens besteht zwischen den Wahlergebnissen und den Marktrenditen nur eine begrenzte statistische Signifikanz.

Die Rallye nach der Wahl beginnt häufig schon vor der Wahl.

Die Renditeentwicklung des S&P 500 in Jahren mit Halbzeitwahlen deutet auf Seitwärts- bis leichte Abwärtsbewegungen der Renditen im Vorfeld der Wahlen hin. Direkt vor den US-Halbzeitwahlen geht die Volatilität zurück, denn die Aktienmärkte beginnen anzuziehen, vermutlich weil sie das erwartete Wahlergebnis einpreisen. Die Daten weisen zwar große Unterschiede auf, doch eine taktische Erkenntnis kann man unserer Ansicht nach daraus ziehen: Vor den Wahlen sollten Anleger strategisch diszipliniert bleiben. Andernfalls wird aus dem „Abwarten und Tee trinken“ oft ein „Abwarten und Seufzen“.

Quelle: GSAM.

Damit wollen wir nicht sagen, dass die Politik unwichtig ist, sondern nur, dass der Markt die Wahrscheinlichkeit politischer Veränderung nach einer US-Wahl als niedrig einzustufen scheint.

Schätzungen von Steuermultiplikatoren (Anstieg der Wirtschaftsleistung pro ausgegebenem Dollar) legen nahe, dass nicht alle fiskalpolitischen Maßnahmen gleich sind. Die wissenschaftliche Forschung bietet eine breite Palette von Multiplikatoren, man ist sich jedoch allgemein einig, dass kurzfristige Multiplikatoren (zwei bis drei Jahre) in der Regel bei Infrastrukturausgaben und allgemeinen Staatsausgaben am höchsten sind.

Quelle: Congressional Budget Office und GSAM.
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