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MARKET PULSE 
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Oktober 2019

MARKET PULSE

Makroökonomische Einschätzungen


VERARBEITENDES GEWERBE IN DEN USA

Die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes in den USA unterstreicht den wachsenden Gegensatz zwischen den schwächelnden Investitionsausgaben und der anhaltenden Konsumlaune der Verbraucher. Dieser Trend wird sich unseren Erwartungen zufolge mehr auf die Finanzmärkte als auf die Wirtschaft auswirken. Der Produktionssektor macht weniger als 10 % des US-BIPs aus, aber das Marktengagement in Güter produzierenden Unternehmen ist viel höher, denn nach Marktkapitalisierung beträgt ihr Anteil am S&P 500 Index 44 %. Weiterlesen

EUROPA

Die Europäische Zentralbank kündigte im September ein neues Konjunkturpaket mit einer Leitzinssenkung um 10 Basispunkte an, wodurch der Einlagenzins auf -0,5 % und damit noch tiefer in den negativen Bereich reduziert wurde. Der neue zeitlich unbefristete Ansatz für Anleihekäufe ist an den Inflationsausblick gekoppelt. Angesichts der wirtschaftlichen Schwäche und politischen Unsicherheit in Deutschland und Italien gehen wir davon aus, dass die Ankäufe noch bis Ende des zweiten Halbjahres 2021 fortgesetzt werden – bei weiterhin eingedämmter Inflation vielleicht sogar noch länger. Weiterlesen

FED LOCKERT GELDPOLITISCHE ZÜGEL

Wie allgemein erwartet senkte die US-Notenbank (Fed) im September ihren Leitzins um 25 Basispunkte. Wir gehen davon aus, dass sich die Inflation ab dem vierten Quartal 2019 festigen wird, wenn die niedrigeren Werte von Ende 2018 nicht mehr in die annualisierte Kerninflation der Verbraucherpreise einfließen. Durch die unter dem Zielwert liegende Inflation, die globale Wachstumsverlangsamung und die Aufwertung des US-Dollars ist die Hürde für Leitzinssenkungen niedrig. Wir rechnen bis Ende 2019 mit noch einem Zinsbeschluss, der Zeitpunkt wird aber wahrscheinlich von den Konjunkturdaten und der Handelsentwicklung abhängen. Weiterlesen

Markteinschätzungen


FAKTOR-ROTATION

Die drastische Momentumumkehr im September wurde durch sich erholende Renditen (aufgrund vermeintlicher Fortschritte im Handel zwischen den USA und China) ausgelöst und durch eine Auflösung von Positionen, die sich in zu vielen Portfolios befanden, verschlimmert. Wir gehen davon aus, dass die Renditen des S&P 500 im Großen und Ganzen robust bleiben werden, wenngleich es in den Sektoren zu einem Wechsel der Spitzenreiter kommen könnte. Weiterlesen

REPOS

Der Druck durch Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage am Repo-Markt spiegelt die strukturelle Verlagerung der kurzfristigen Liquidität wider, die durch sinkende Bankenreserven aufgrund der Bilanzschrumpfung der Fed und eine strengere Bankenregulierung ausgelöst wurde. Auf lange Sicht wird die Fed unseren Erwartungen zufolge ihre Bilanz ausweiten, um die Zinsen zu stabilisieren, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Ausstrahlungseffekten auf andere Anlageklassen zurückgeht. Weiterlesen

ANLEIHEN

Niedrige Zinsen haben die starke Wertentwicklung von Hochzinsanleihen unterstützt, aber das Aufwärtspotenzial der Anleihekurse ist unserer Einschätzung nach begrenzt. Mehr als 48 % des Markts für Hochzinsanleihen werden über ihrem Rücknahmepreis gehandelt – ein Phänomen, das besonders bei niedrigeren Bonitäten verstärkt auftritt. Coupon-Clipping mag zwar attraktive Renditen bieten, doch wir gehen davon aus, dass weitere Kurszuwächse durch die negative Konvexität eingeschränkt werden. Weiterlesen

ÜBERGEWICHTUNGEN

Eine bevorzugte Positionierung in europäischen Aktien und Rohstoffen spiegelt unsere idiosynkratischen Einschätzungen wider: Europäische Finanztitel sind angesichts eines sich verbessernden makroökonomischen Hintergrunds attraktiv bewertet und die Ölpreise werden unseren Erwartungen zufolge von potenziellen Fördermengendrosselungen der OPEC gestützt. Benzin bietet attraktive Bewertungen und Carry-Gelegenheiten. Weiterlesen

EUROPÄISCHE AKTIEN

Nachfolgend erläutern wir die Bedeutung idiosynkratischer Faktoren bei europäischen Aktien, wobei wir die besten Gelegenheiten in Europa nach wie vor eher auf Mikro- als auf Makroebene sehen. Weiterlesen

WENIGER MAKRO, MEHR MIKRO


Die internationalen Aktienmärkte hatten zu kämpfen, dennoch bieten sie nach wie vor ein breites Spektrum an Anlagechancen. In den vergangenen 10 Jahren befanden sich im Schnitt drei Viertel der 50 Aktien mit der besten Wertentwicklung des Jahres außerhalb der USA. Diese globalen Outperformer zeichnen sich noch deutlicher als Spitzenreiter in den USA durch starke Fundamentaldaten aus. Wie wichtig idiosynkratische Faktoren sind, zeigt sich besonders in Europa, wo das Beta-Potenzial vielleicht nachgelassen hat, wir aber reichlich Alpha-Chancen erkennen – die am besten durch Bottom-up-Analysen und konzentrierte Positionen genutzt werden.

Der Wirtschaft entrückte Aktien

Das Verhältnis zwischen dem europäischen Wirtschaftswachstum und der Wertentwicklung von Aktien hat sich nach der Finanzkrise verändert. Aufgrund struktureller Herausforderungen und anhaltender wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit haben europäische Aktien schlechter abgeschnitten, als die Wirtschaftsentwicklung es vermuten lassen würde.

Quelle: Bloomberg, Haver und GSAM.

Chancen für einen idiosynkratischen Ansatz

Aktuell bestehen die besten Chancen in Europa unserer Ansicht nach eher auf Mikro- als auf Makroebene, denn Unternehmen mit starker Kursentwicklung haben höhere Renditen erzielt. Diese Unternehmen bieten besondere Merkmale wie ein starkes Gewinnwachstum und robuste Gewinnspannen – Fundamentaldaten, die auf eine Renditedifferenz hindeuten, die durchschnittlich etwa doppelt so hoch ist wie der Spread in den USA, und international stark für ein aktives Management sprechen.

Quelle: Bloomberg und GSAM.
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