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MARKET PULSE 
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Sonderausgabe: Top 10 für 2020

MARKET PULSE

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Wirtschaftswachstum

Wir rechnen damit, dass sich das globale Wachstum 2020 (von 3,1 % in 2019) auf 3,4 % verbessern wird, weil sich die Finanzierungsbedingungen lockern und die Handelsstreitigkeiten nicht mehr eskalieren. Obwohl die zyklischen Risiken gestiegen sind, halten wir eine Rezession im Jahr 2020 nach wie vor für unwahrscheinlich. Stattdessen wird es eher zu Korrekturen aufgrund von idiosynkratischen Ereignissen kommen.

Arbeitsmarkt

In vielen Industrieländern wird sich die Arbeitsmarktlage unseren Erwartungen nach weiter verbessern und der Aufwärtsdruck auf das Lohnwachstum anhalten. Dies dürfte sich jedoch weiterhin nur begrenzt in der Kerninflation niederschlagen, denn die regionalen Phillipskurven sind flach.

Inflation

Ein allmähliches Lohnwachstum und Preisdruck durch Einfuhrzölle werden die US-Inflation weiter nach oben drücken, doch wir gehen nicht davon aus, dass die US-Notenbank (Fed) ihren geldpolitischen Kurs ändert, solange es keinen nachhaltigen Inflationsdruck gibt. In Europa und Japan liegt die Inflation nach wie vor unter dem Zielwert, sodass fiskal- und geldpolitische Maßnahmen zur Stützung nötig sein könnten.

Geldpolitik

Unserer Ansicht nach ist die mittzyklische Anpassung beendet und die wichtigsten Zentralbanken werden jetzt abwarten. Für 2020 rechnen wir damit, dass die Zentralbanken aufgrund der stabilen Konjunkturlage, der systematisch eingedämmten Inflation und des Bestrebens, sich in den USA nicht in die Politik hineinziehen zu lassen, weniger in Augenschein treten werden.

Geopolitik

Die chronische Unsicherheit in Bezug auf den Handel und den Brexit wird 2020 wahrscheinlich nachlassen, aber dafür kommen mit den Wahlen in den USA einhergehende Risiken auf. Historisch gesehen ist es von Vorteil, der Amtsinhaber zu sein, und auch die gesunde Wirtschaft dürfte Trump zugutekommen. Seine unter dem Strich extrem negativen Zustimmungswerte spielen jedoch seinen Herausforderern in die Hände und könnten zu einem Mehrheitswechsel im US-Senat führen.

Aktien

Angesichts hoher Bewertungen und abwartender Zentralbanken rechnen wir damit, dass sich die Aktienrenditen etwas abschwächen. In Bezug auf Sektoren und Anlagestile sind wir im Großen und Ganzen zwar neutral, doch das sich 2020 nach und nach verbessernde Wachstum könnte eine taktische Ausrichtung auf Substanzaktien, Nebenwerte und Nicht-US-Aktien unterstützen. In Europa bevorzugen wir eine „Bottom-up“-Alpha-Positionierung, um Unternehmen hervorzuheben, deren Gewinnwachstum, Gewinnspannen und globale Umsätze höher sind.

Zinssätze

Die 2019 im Vordergrund stehende Inversion der Zinsstrukturkurven war auf deutlich niedrigere Laufzeitprämien und die fehlende Signalwirkung früherer Zyklen zurückzuführen. Wir halten das Renditeniveau bei Staatsanleihen für nahezu angemessen, sodass höhere Renditen voraussichtlich einen zyklischen Wachstumsanstieg erfordern würden.

Anleihen

Das Ausfallrisiko ist 2020 unserer Ansicht nach relativ begrenzt, denn der Verschuldungsgrad ist gemessen an den Unternehmensgewinnen und den Aktiva nach wie vor stabil. Allerdings werden aufgrund spätzyklischer Bedingungen, wie fast rekordhoher Verschuldung und sich abschwächendem Gewinnwachstum, ein selektiver Bottom-up-Ansatz und eine idiosynkratische Positionierung wichtiger denn je sein.

Währung

Wir bevorzugen für 2020 nach wie vor den Euro gegenüber dem US-Dollar, besonders weil die Zentralbanken voraussichtlich den unteren Wendepunkt ihres Lockerungskurses erreicht haben und die Risikotoleranz sich weltweit verbessert. Die Wahrscheinlichkeit eines durch ein Abkommen geregelten Brexits könnte zudem dazu beitragen, dass das Pfund Sterling weiter aufwertet.

Volatilität

Die durchschnittliche Volatilität dürfte unserer Ansicht nach 2020 relativ stabil bleiben, wenngleich Unsicherheit durch Handelsfragen, Tweets und die Wahlen in den USA vorübergehend erhöhte Volatilität verursachen könnte.

Aktien: eine neue Ära


US-Aktien hatten 2019 mit deutlichem Vorsprung die Nase vorn, wozu starke Unternehmensgewinne, niedrige Zinsen und relativ verhaltene Volatilität beitrugen. Für 2020 rechnen wir weiterhin mit einem günstigen Marktumfeld für Risikoanlagen, längerfristig gesehen (über die nächsten 10 Jahre hinweg) dürfte sich der Trend herausragender US-Aktienrenditen unseren Erwartungen nach allerdings abschwächen. Daher empfehlen wir:
1. wie geplant an einer diversifizierten strategischen Portfolioaufteilung festzuhalten, mit 2. alphaorientierten Strategien, die reinem Beta vorzuziehen sind, und 3. ertragsorientierten Anlagen, damit Ausschüttungen im Vergleich zu Kapitalzuwachs einen größeren Anteil an den Renditen ausmachen.

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