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Wir wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass externe Parteien fälschlicherweise behaupten, Finanzdienstleistungen im Namen von Goldman Sachs (inklusive Goldman Sachs Asset Management International und Goldman Sachs International) zu erbringen, um fingierte Anlageprodukte zu verkaufen und Geldzahlungen zu erhalten. Diese externen Parteien geben sich in betrügerischen Nachrichten per E-Mail, Instant Messaging oder Telefon als Goldman Sachs aus und nutzen auch gefälschte Broschüren und andere Dokumente mit den Markenzeichen und dem Logo von Goldman Sachs. Die Financial Conduct Authority Grossbritanniens warnt vor diesen betrügerischen Aktivitäten; diese Warnungen können Sie hier und hier nachlesen.
Wir weisen darauf hin, dass jegliche Kommunikation, die Sie von Goldman Sachs erhalten, entweder von einer auf @gs.com endenden E-Mail-Adresse kommt und/oder auf der Website goldmansachs.com veröffentlicht ist. Weitere Informationen darüber, wie Sie sich vor betrügerischen Online-Aktivitäten schützen und uns diesbezüglich kontaktieren können, finden Sie auf der Sicherheitsseite von Goldman Sachs (hier).
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1

1-TAGES-RENDITE

Die annualisierte Nettorendite für den angegebenen Tag.  Sie wird berechnet, indem man den täglichen Dividendenfaktor mit 36.500 multipliziert und anschließend durch den Nettoinventarwert (NAV) dividiert.

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30-TAGE-AUSSCHÜTTUNGSQUOTE

Sie wird berechnet, indem man die annualisierten, aufgelaufenen Nettoerträge (Erträge abzgl. Aufwendungen; wird auch als „erklärte Dividende” bezeichnet) für die letzten 30 Tage durch den Nettoinventarwert (NAV) zum Periodenende dividiert. Die Nettoerträge werden annualisiert, indem man die erklärte Dividende für 30 Tage durch 30 dividiert und anschließend mit 365 multipliziert.

A

AAA-RATING

Die Bonität von mit AAA bewerteten Geldmarktfonds gilt als der von mit AAA bewerteten verzinslichen Verpflichtungen vergleichbar; d. h., sie werden als Fonds von höchster Qualität eingestuft. Die höchsten Ratings, die von den drei großen Ratingagenturen für Geldmarktfonds vergeben werden, sind: AAAm von Standard & Poor’s, Aaa-mf von Moody’s und AAAmmf von Fitch.

ABKOPPLUNG

Darunter ist zu verstehen, wenn zwischen den Renditen auf zwei verschiedene Assetklassen, zwischen denen in der Vergangenheit ein enger Zusammenhang bestand, keine Korrelation mehr gegeben ist. Bspw. gibt es in letzter Zeit Anzeichen dafür, dass sich die Entwicklungsländer von den Industrieländern abkoppeln.

ABSOLUTE RENDITE

Die Rendite, die eine Kapitalanlage tatsächlich erreicht – im Gegensatz zur Rendite gegenüber einem Vergleichsindex.

AKTIEN

Aktien sind Wertpapiere, die Eigentumsanteile an einem Unternehmen verbriefen.

AKTIENRISIKOPRÄMIE

Die zusätzliche Rendite, welche die Aktienmärkte als Ausgleich für das im Vergleich zu Staatsanleihen erhöhte Anlagerisiko anbieten müssen.

AKTIV/AUF FUNDAMENTALANALYSEN BASIEREND

Hierbei setzen Portfolio-/Fondsmanager auf umfangreiche Analysen und erst danach auf menschliches Urteilsvermögen, um Unternehmen zu identifizieren, die ihrer Meinung nach langfristigen Wertzuwachs erwarten lassen.

ALPHA

Misst die Differenz zwischen den tatsächlichen Renditen eines Portfolios und den Renditen, die ausgehend von seinem mit Hilfe des Beta-Koeffizienten gemessenen Risikogehalt zu erwarten wären. Ein höheres Alpha ist besser, wobei ein hohes Alpha nur dann verlässlich ist, wenn auch ein hoher R²-Wert vorliegt. Man kann Alpha als eine risikobereinigte Renditekennzahl betrachten. Manche Finanzberater sehen in Alpha einen Maßstab dafür, wieviel Wert der Manager eines Fonds schafft bzw. vernichtet. Ein positiver Alpha-Wert bedeutet, dass das Portfolio eine bessere Wertentwicklung erreicht hat, als sein Beta-Koeffizient hätte erwarten lassen. Ein negativer Alpha-Wert weist auf eine Performance hin, die gemessen an den auf dem Beta-Koeffizienten eines Fonds beruhenden Erwartungen unterdurchschnittlich sind.

ALTERNATIVE INVESTMENTS

Allgemein definiert sind alternative Investments solche, die nicht zu den drei traditionellen Assetklassen (Aktien, Renten und bargeldnahe Anlagen) gehören.  Bei alternativen Investments besteht i. d. R. die Möglichkeit, eine Hebelung vorzunehmen, Leerpositionen einzugehen und Risiken aktiv zu managen, um Renditen zu erzielen, die eine geringe Korrelation zu traditionellen Assetklassen aufweisen.

ANLEIHEN

Schuldtitel, durch die Anleger Unternehmen oder staatlichen Stellen Geld leihen, damit diese verschiedene Projekte und Aktivitäten finanzieren können. Das betreffende Unternehmen bzw. die betreffenden staatliche Stelle leiht sich damit zu einem festgelegten Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum Geld. Zu den verschiedenen Arten von Anleihen gehören Unternehmens-, Kommunal- und Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten.

ANTEILKLASSE

Bezeichnung für Kategorien von Investmentfondsanteilen, die Hinweise darauf gibt, wie Ausgabeaufschläge erhoben werden.

ANZAHL DER POSITIONEN

Gibt an, aus wie vielen Einzelpositionen sich das Portfolio eines Fonds in einem bestimmten Zeitraum zusammensetzt.

ASSET-BACKED SECURITIES (ABS) (FORDERUNGSBESICHERTE WERTPAPIERE)

Eine Art von Schuldtiteln, die durch einen Pool von Vermögensgegenständen unterlegt oder durch den Cashflow aus einem Pool von zugrunde liegenden Vermögensgegenständen besichert sind. Dabei werden mehrere Vermögensgegenstände zu einem Pool zusammengefasst, um für sich genommen kleine und unwirtschaftliche Investments lukrativ zu machen und gleichzeitig das Risiko durch Streuung der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände zu verringern. Ein Beispiel für Asset-backed Securities sind Mortgage-Backed Securities (MBS), deren Cashflows durch Zins- und Tilgungszahlungen aus einem Pool von Hypothekarkrediten abgesichert sind.

ASSETKLASSE

Eine Gruppe von Wertpapieren, die ähnliche Eigenschaften besitzen und sich am Markt ähnlich verhalten. Für eine bestimmte Assetklasse gelten im Allgemeinen dieselben Regelungen und Vorschriften.

AUF DIE ZINSSTRUKTURKURVE BEZOGENES RISIKO

Verlustrisiko, das sich aus Veränderungen der Zinsstrukturkurve ergibt.

AUFLEGUNGSDATUM

Der Termin, an dem die Performance eines Fonds beginnt.

B

BASISRISIKO

Das Risiko einer preislichen Inkongruenz zwischen dem Absicherungsinstrument und dem zugrunde liegenden Vermögensgegenstand.

BEAUFSICHTIGTES VERMÖGEN (ASSETS UNDER SUPERVISION, AUS)

Umfasst von GSAM und deren in der Anlageberatung tätigen Tochtergesellschaften beaufsichtigte Vermögenswerte. In den AuS sind Konten von Kunden enthalten, über die Goldman Sachs keine uneingeschränkte Verfügungsgewalt besitzt.

BENCHMARK

Eine Benchmark ist ein aus mehreren Anleihen bestehender Korb, der für den Markt, also z. B. ein bestimmtes Marktsegment oder einen bestimmten geographischen Raum, repräsentativ ist. Ein Vergleich mit den von einer Benchmark erzielten Renditen ist eine Möglichkeit, die Wertentwicklung eines Fonds zu beurteilen.

BENCHMARK-INDEX (VERGLEICHSINDEX)

Indizes werden oft dazu verwendet, die Performance eines Fonds zu beurteilen. Bspw. kann man einen Fonds mit britischen Staatsanleihen mit dem FTSE UK Gilts All Stocks Index vergleichen.

BESCHRÄNKUNGSFREIES INVESTIEREN

Gibt einem Portfoliomanager mehr Freiheit, was das Eingehen von Positionen und das Halten von Aktien angeht.

BESTELLUNG VON SICHERHEITEN

Aufforderung eines Kontrahenten bei einem Derivate-Geschäft an die Gegenseite, Geld oder Wertpapiere als Sicherheit für Wertveränderungen des Derivate-Kontrakts zu übertragen.

BETA

Misst in einem festgelegten Zeitraum das historische Marktrisiko oder die Volatilität eines Portfolios in Relation zu einem zugrunde liegenden Index. Ein Portfolio mit einem Beta-Koeffizienten, der größer als 1 ist, ist volatiler als der Vergleichsindex. Umgekehrt ist ein Portfolio mit einem Beta-Koeffizienten, der kleiner als 1 ist, weniger volatil als der Vergleichsindex.

BEZUGSBETRAG

Der Nominal- oder Nennbetrag, der bei der Berechnung von Zahlungen auf Swaps und andere Derivate zugrunde gelegt wird. Dieser Betrag wechselt normalerweise nicht den Besitzer und wird deshalb als Bezugsbetrag bezeichnet.

BONITÄTSBEREINIGTE DURATION (WIRD IN JAHREN ANGEGEBEN)

Die optionsbereinigte Duration einer Anleihe, berichtigt um den Zinsaufschlag der Anleihe und dessen mögliche Auswirkungen auf die Empfindlichkeit der Anleihe gegenüber Zinsänderungen.

BRICS

Brasilien, Russland, Indien und China.

BUSINESS DEVELOPMENT COMPANY (BDC)

In den USA verbreitete Gesellschaftsform. BDCs investieren in kleine und mittelgroße Unternehmen.

BÖRSENGEHANDELTE DERIVATE-KONTRAKTE

Standardisierte Derivate-Kontrakte (z. B. Futures und Optionen), die an einer organisierten Börse gehandelt werden.

C

CAPTURE RATIO

Man unterscheidet zwischen der Upside- und der Downside Capture Ratio. Die Capture Ratio ist ein Maß dafür, inwieweit es einem Portfoliomanager gelungen ist, in Phasen mit positiven Benchmark-Renditen diese mitzunehmen, bzw. inwieweit er in Phasen mit negativen Benchmark-Renditen durch diese in Mitleidenschaft gezogen wurde. Portfoliomanager streben eine höhere Upside-Capture-Ratio und eine niedrigere Downside-Capture-Ratio an.

CARRY TRADE

Bei Carry Trades nutzen Anleger niedrige Zinssätze in einem Währungsraum, um sich Geld in der betreffenden Währung zu leihen und dieses in einer anderen Währung anzulegen, die höhere Renditen bietet.

CERTIFICATES OF DEPOSIT (CDS)

Schuldtitel, die von einer Bank ausgegeben werden, welche in bestimmten Zeitabständen oder bei Fälligkeit Zinsen zahlt und bei Fälligkeit den Nennbetrag zurückerstattet. Die Kreditwürdigkeit von Banken wird von unparteiischen Ratingagenturen wie z. B. Moody's und Standard & Poor's beurteilt. Anders als Termineinlagen werden Certificates of Deposit aktiv am Sekundärmarkt gehandelt.

COLLATERALISED MORTGAGE OBLIGATIONS (CMOS)

Eine Art von Mortgage-Backed Security. Anleger, die CMOs erwerben, kaufen damit von einer juristischen Person ausgegebene Anleihen und erhalten Zahlungen gemäß festgelegter Bedingungen. Die Hypothekendarlehen selbst werden als Sicherheiten, die Anleihen als Tranchen (oder Klassen) und das Regelwerk, in dem festgelegt wird, wie Zahlungen aus den Sicherheiten verteilt werden, als die Struktur bezeichnet.

COMMERCIAL MORTGAGE BACKED SECURITIES (CMBS)

Mortgage-Backed Securities, die durch Hypothekendarlehen auf Gewerbeimmobilien besichert sind.

COMMERCIAL PAPER

Kurz laufende Schuldtitel, die von vielen verschiedenen Unternehmen und Finanzinstituten aus dem In- und Ausland ausgegeben werden. Die Laufzeiten dieser kurzfristigen Verbindlichkeiten reichen bis zu einem Jahr.

CREDIT DEFAULT SWAP (CDS)

Ein Finanzinstrument, das dazu dient, Kreditrisiken aus Zinspapieren zwischen verschiedenen Parteien auszutauschen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einen Versicherungsvertrag, mit dem sich ein Verkäufer gegen das Risiko des Zahlungsausfalls eines bestimmten Emittenten absichern kann.

CUSIP

Das Committee on Uniform Securities Identification Procedures (CUSIP) in den USA vergibt Nummern zur Identifizierung von Aktien, Namensschuldverschreibungen und Investmentfonds. Broker- und Dealerhäuser verwenden die CUSIP eines Wertpapiers, um weitere Informationen zu diesem zu erhalten. Die CUSIP-Nummer wird auch auf Wertpapierhandelsbestätigungen angegeben. Das CUSIP-System erleichtert die Abrechnung und Abwicklung von Wertpapiergeschäften.

D

DERIVAT

Ein Wertpapier, dessen Preis von einem oder mehreren Basiswerten abhängig ist und von diesem bzw. diesen abgeleitet wird. Zu den häufigsten Basiswerten gehören Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen, Zinssätze und Marktindizes. Futures, Terminkontrakte, Optionen und Swaps sind die am weitesten verbreiteten Arten von Derivaten.

DEVISENTERMINKONTRAKT

Ein Vertrag, mit dem der Wechselkurs festgeschrieben wird, zu dem ein Anleger eine Währung zu einem zukünftigen Termin kaufen oder verkaufen kann. Normalerweise fließt bis zum Verfalldatum kein Geld. An diesem wird der Kontrakt dann auf Verrechnungsbasis ausgehend vom Bezugsbetrag erfüllt.

DEVISENTERMINKURS

Der voraussichtliche Wechselkurs einer Währung zu einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt, ausgehend von den Zinssätzen in Relation zu anderen Währungen.

DIE NEXT 11 (N-11)

„N-11” ist eine Bezeichnung für 11 Schwellenländer, die das Potenzial besitzen, mit den G7 gleichzuziehen, wenn auch in fernerer Zukunft als die BRIC-Länder. Die N-11-Länder sind Ägypten, Bangladesch, Indonesien, der Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, die Philippinen, Südkorea, die Türkei und Vietnam.

DISCOUNTED FREE CASH FLOW

Zukünftige Cashflows, die mit Abzinsungsfaktoren multipliziert werden, um den Barwert eines Unternehmens zu erhalten.

DIVERSIFIKATION

Eine Risikomanagementtechnik, bei der die Mittel eines Anlageportfolios auf mehrere Instrumente mit unterschiedlichem Risikogehalt und unterschiedlicher Branchen- und Länderexposition verteilt werden.

DIVIDENDENDISKONTIERUNGSMODELL

Eine Formel zur Ermittlung des inneren Werts eines Unternehmens durch Berechnung des Barwerts aller in Zukunft erwarteten Dividenden.

DIVIDENDENFAKTOR

Der durch 365 dividierte, jährliche Zinssatz eines bestimmten Geldmarktinstruments. Durch Multiplikation mit dem Kontostand des einzelnen Kunden erhält man für diesen die aufgelaufene, tägliche Dividende.

DURATION

Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Cashflows einer Anleihe, wobei die Gewichte dem Barwert der einzelnen Cashflows in Prozent des vollen Anleihepreises entspricht. Je höher die Duration einer Anleihe ist, umso größer ist ihre Preisempfindlichkeit. Im Allgemeinen nimmt die Duration mit der Laufzeit zu und geht mit der Häufigkeit von Kuponzahlungen sowie bei steigenden Renditen zurück (durch die höheren Renditen reduziert sich der Barwert der Cashflows). Die Duration liefert außerdem Hinweise darauf, wie groß die Preisempfindlichkeit eines Anleiheportfolios gegenüber Zinsänderungen ist.

DURCHSCHNITTLICHE MONATLICHE RENDITE

Ein einfacher Durchschnittswert der 1-Tages-Renditen für alle Tage des angegebenen Monats, nach Abzug von Verwaltungsgebühren und Aufwendungen. Diese Rendite kann Veräußerungsgewinne und -verluste beinhalten, sodass sie nicht nach derselben Formel berechnet werden wie die 7-Tages-Rendite.

DYNAMISCHE ABSICHERUNG

Eine Absicherungstechnik zur Begrenzung der Risiken eines Investments durch Anpassung der Absicherung in Abhängigkeit von Veränderungen in Bezug auf das zugrunde liegende Wertpapier. Verändert sich der Wert des zugrunde liegenden Wertpapiers, können neue Positionen in Optionen oder Futures aufgebaut werden, um diese Wertveränderung auszugleichen.

E

EUROPÄISCHE AUFSICHTSBEHÖRDE FÜR WERTPAPIERE UND MÄRKTE (EUROPEAN SECURITIES AND MARKETS AUTHORITY, ESMA)

Die ESMA (ehemals Ausschuss europäischer Wertpapieraufsichtsbehörden, CESR) ist eine unabhängige EU-Behörde, die zur Wahrung der Stabilität des Finanzsystems der Europäischen Union beiträgt, indem sie für Integrität, Transparenz, Effizienz und das ordnungsgemäße Funktionieren von Wertpapiermärkten sorgt und den Anlegerschutz verbessert. Insbesondere fördert die ESMA die aufsichtliche Konvergenz zwischen Wertpapieraufsichtsbehörden, der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA). 2010 gab die ESMA Richtlinien für eine gemeinsame Definition von europäischen Geldmarktfonds heraus.

EBITDA (EARNINGS BEFORE INTEREST, TAXES, DEPRECIATION, AND AMORTIZATION)

Eine Cashflow-Kennzahl, die wie folgt berechnet wird: Umsatzerlöse minus Aufwendungen (ohne Steuern, Zinsen und Abschreibungen) Das EBITDA stellt auf den Cashflow eines Unternehmens ab. Dadurch, dass Zinsen, Steuern und Abschreibungen unberücksichtigt bleiben, ergibt sich ein klares Bild, wie viel Geld ein Unternehmen tatsächlich einnimmt.

EFFEKTIVE 7-TAGES-RENDITE

Die durchschnittliche Ertragsrendite für die vorangegangenen sieben Tage, wobei angenommen wird, dass der Verzinsungssatz ein Jahr lang unverändert bleibt und Dividenden wieder angelegt werden. Diese Rendite entspricht den Gesamterträgen des Fonds nach Abzug von Aufwendungen, dividiert durch die Gesamtzahl der umlaufenden Anteilscheine. Die Ertragsrendite kann sich geringfügig von der tatsächlichen Ausschüttungsquote eines bestimmten Portfolios unterscheiden, weil einmalige, ausgeschüttete Veräußerungsgewinne oder -verluste unberücksichtigt bleiben. Bei der Berechnung dieser Rendite dürfen Veräußerungsgewinne oder -verluste nicht berücksichtigt werden.

EFFEKTIVE RENDITE

Die jährliche Rendite auf den für eine Anleihe gezahlten Betrag. Sie wird berechnet, indem man die Zinszahlungen auf eine Anleihe durch den Kurs teilt, zu dem diese gekauft wurde.

EIGENKAPITALRENTABILITÄT (RETURN ON EQUITY, ROE)

Ein Maß dafür, wie gut es einem Unternehmen gelingt, Gewinne zu erwirtschaften und für Gewinnwachstum zu sorgen. Die Eigenkapitalrentabilität wird berechnet, indem man den Jahresüberschuss eines Unternehmens durch dessen gesamte Marktkapitalisierung dividiert und das Ergebnis in Prozent angibt. Eine hohe Eigenkapitalrentabilität ist nicht unbedingt mit einem guten Investment gleichzusetzen.

EIGENSCHAFTEN

Kennzahlen von und statistische Zahlen zu Wertpapieren, die in einzelnen Portfolios und der jeweils dazugehörigen Benchmark enthalten sind.

EINSCHUSS

Sicherheitsleistung, die für den Abschluss eines Derivatekontrakts verlangt wird, normalerweise im Zusammenhang mit Terminkontrakten und so genannten „Primebrokerage-Konten”.

EMITTENT

Ein Unternehmen, eine staatliche Stelle oder sonstige Körperschaft, das bzw. die eine Anleihe begibt.

EXCHANGE-TRADED FUNDS (ETFS) (BÖRSENGEHANDELTE FONDS)

Investmentfonds, die ähnlich wie Aktien an einer Börse gehandelt werden. ETFs enthalten Aktien oder Renten und werden zu einem Preis gehandelt, der in etwa dem Nettoinventarwert der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände im Verlauf eines Handelstages entspricht.

F

FINANCIAL LEVERAGE

Einsatz von Fremdmitteln zur Steigerung der voraussichtlichen Eigenkapitalrentabilität. Financial Leverage wird durch das Verhältnis von Fremdkapital zu Gesamtkapital gemessen. Ein Unternehmen mit hohem Financial Leverage ist bei der Steuerung seiner Eigenkapitalrentabilität eher von Fremdmitteln als von seinen Umsatzerlösen abhängig.

FINANZDERIVAT

Ein Finanzprodukt, dessen Preis/Kurs durch die Wertentwicklung eines anderen Vermögenswertes bestimmt wird.

FLOATING RATE NOTES (FRNS)

Schuldtitel mit variabler Verzinsung. Der Kupon dieser Anleihen ist an einen variablen Benchmark-Zinssatz (i. d. R. LIBOR) gekoppelt und wird vierteljährlich an den Dreimonats-LIBOR oder halbjährlich an den Sechs-Monats-LIBOR angepasst.

FORDERUNGSBESICHERTE ANLEIHE

Anleihe, deren Zins- und Tilgungszahlungen durch die Cashflows aus einem Portfolio oder Pool von anderen Vermögensgegenständen besichert sind.

FOREIGN EXCHANGE PRIME BROKERAGE AGREEMENT (FXPB)

Vertragliche Vereinbarung, die es einer Partei ermöglicht, mit mehreren Kontrahenten im Rahmen eines so genannten ISDA Master Agreement oder eines IFEMA Devisentermingeschäfte abzuwickeln und dabei alle Positionen von einem Broker-/Dealerhaus halten und verwalten zu lassen.

FREI VON NETTOSCHULDEN

Wenn der Bargeldbestand eines Unternehmens höher ist als seine Schulden, auf die Zinsen in bar zu bezahlen sind, bezeichnet man das betreffende Unternehmen als „frei von Nettoschulden”.

FREIER CASHFLOW

Die von einem Unternehmen generierten Barmittel, die diesem nach Erfüllung aller Verpflichtungen im Hinblick auf Zinsen, Steuern und Dividenden und nach Investitionsausgaben verbleiben, wobei Aktienkäufe oder -verkäufe durch das Unternehmen nicht berücksichtigt werden.

FRONTIER-MÄRKTE

Die so genannten Frontier-Märkte sind Märkte, an denen Investments getätigt werden können, die aber eine geringere Marktkapitalisierung und Liquidität aufweisen als schon länger etablierte Finanzmärkte von Schwellenländern. Anleger finden diese Märkte wegen der Aussicht auf höhere Renditen interessant, sollten sich aber auch der höheren Risiken bewusst sein. Beispiele für Frontier-Märkte sind Mauritius, Rumänien und Vietnam.

FUNDAMENTAL

Ein Investmentansatz, der die Untersuchung von wirtschaftlichen und finanziellen Faktoren beinhaltet, die den Preis eines Vermögensgegenstandes beeinflussen.

FUNDAMENTAL EQUITY

Eine Strategie, die auf Fundamentalanalysen setzt; dabei werden wirtschaftliche, finanzielle, qualitative und quantitative Faktoren bei der Auswahl der Investments berücksichtigt. Ziel von Fundamentalanalysen ist eine ganzheitliche Betrachtung von Faktoren, die sich auf den Wert eines Wertpapiers (z. B. konjunkturelle und sektorspezifische Bedingungen) auswirken, und von individualspezifischen Faktoren (z. B. das Management eines Unternehmens).

FUTURES

Finanzkontrakte, bei denen sich der Käufer (oder der Verkäufer) verpflichtet, einen Vermögensgegenstand wie z. B. einen Rohstoff oder ein Finanzinstrument zu einem bestimmten, zukünftigen Termin zu einem festgelegten Preis zu erwerben (bzw. zu verkaufen).

FÄLLIGKEIT

Der Termin, an dem der Emittent den Nennwert einer Anleihe zurückzahlt. Die Laufzeit von Anleihen bis zum Fälligkeitstermin kann von wenigen Monaten bis zu mehr als 40 Jahren reichen.

G

G7

Die Gruppe der sieben größten Industrieländer, deren Staats- und Regierungschefs sich von Zeit zu Zeit treffen, um über wirtschaftliche Fragen zu sprechen. Zu dieser seit 1976 bestehenden Ländergruppe gehören Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die USA.

GEDECKTE SCHULDVERSCHREIBUNG

Gedeckte Schuldverschreibungen sind Schuldtitel mit Rückgriff auf den Emittenten und auf einen gesondert verwalteten Pool von Sicherheiten (üblicherweise Hypothekendarlehen).

GELDMÄRKTE

Geldmarktfonds handeln mit kurz laufenden Schuldtiteln und Geldmarktinstrumenten.  Investments an den Geldmärkten gelten als weniger riskante (aber nicht risikolose) Investments, mit denen Anleger historisch betrachtet höhere Renditen erreicht haben als mit bargeldnahen Anlagen.

GESAMTES FONDSVERMÖGEN

Marktwert der von einem Investmentfonds gehaltenen Wertpapiere.

GESAMTRENDITE ZUM NAV

Entspricht der Wertveränderung eines Investments in einem bestimmten Zeitraum seit dem Kauf von Anteilen des Fonds.  Es ist der Prozentsatz, den ein Anleger mit einem Investment in einem Fonds gewonnen oder verloren hätte (wenn man von einer Wiederanlage sämtlicher Ausschüttungen ausgeht).

GESAMTRENDITESWAP

Vereinbarung zwischen zwei Kontrahenten, zukünftige Cashflows für eine bestimmte Zeit zu tauschen. I. d. R. verpflichtet sich ein Kontrahent zur Zahlung der Gesamtrendite eines Index und erhält dafür im Gegenzug einen variablen Zinssatz zuzüglich einer Prämie. Das Geld, das an den einzelnen Zahlungsterminen fließt, basiert auf dem zu Vertragsbeginn festgelegten Bezugsbetrag, auf der Wertentwicklung der zugrunde liegenden Benchmark und auf dem variablen Zinssatz.

GEWICHTETE DURCHSCHNITTLICHE LAUFZEIT

Der gewichtete durchschnittliche Zeitraum bis zur Rückzahlung eines Euros aus dem Kapitalbetrag. Wird berechnet, indem man jeden erhaltenen Anteil am Kapitalbetrag mit dem Zeitpunkt des Erhalts multipliziert und addiert und dann durch den gesamten Kapitalbetrag dividiert. Bspw. errechnet sich die gewichtete durchschnittliche Laufzeit (GDL) einer Anleihe mit einer Laufzeit von 4 Jahren, einem Nennwert von 100 EUR und einer Kapitalrückzahlung von 40 EUR im ersten, 30 EUR im zweiten, 20 EUR im dritten und 10 EUR im vierten Jahr wie folgt: GDL = .4 X 1 Jahr + .3 X 2 Jahre. +.2 X 3 Jahre + .1 X 4 Jahre =2 Jahre;

GEWICHTETE DURCHSCHNITTLICHE MARKTKAPITALISIERUNG

Entspricht dem durchschnittlichen Wert der Unternehmen in einem Index oder Portfolio. Die gewichtete mittlere Marktkapitalisierung entspricht der mittleren Marktkapitalisierung in einem Index oder Portfolio. Unternehmen mit höherer Marktkapitalisierung fallen bei der Berechnung beider Kennzahlen stärker ins Gewicht.

GEWICHTETE MITTLERE MARKTKAPITALISIERUNG

Der Mittelwert der Marktkapitalisierung (Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der umlaufenden Aktien) der Aktien in einem Portfolio. Die Hälfte der Aktientitel in dem Portfolio werden eine höhere Marktkapitalisierung haben, die andere Hälfte eine niedrigere.

GEWINN JE AKTIE

Den Gewinn je Aktie erhält man, indem man den Gewinn eines Unternehmens durch die Anzahl seiner Aktien teilt. Für ein Unternehmen mit einem Gewinn von 2 Mio. EUR und zehn Mio. Aktien beträgt der Gewinn je Aktie z. B. 0,20 EUR.

GILTS

Von der Regierung des Vereinigten Königreichs emittierte Anleihen.

H

HAIRCUT

Der Betrag der Überbesicherung, der erforderlich sein kann, wenn ein bestimmter Vermögensgegenstand als Sicherheit entgegengenommen wird.

HALBJAHRESABSCHLUSS

Ein testierter, von der britischen Financial Conduct Authority vorgeschriebenes Dokument, das zweimal jährlich an die Anteileigner eines Fonds verschickt wird.  Es enthält die Finanzergebnisse für das vorangegangene Halbjahr und Informationen über bestimmte Aspekte der Geschäftstätigkeit eines Fonds.

HIGH-YIELD-ANLEIHE (HOCHZINSANLEIHE)

Anleihe mit einem Kreditrating unterhalb von Investment Grade.

I

IMMOBILIEN/INFRASTRUKTUR

Anleger können sich an Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien sowie Grundstücken mit Strategien beteiligen, die in börsennotierte Wertpapiere wie z. B. Anteile an Real Estate Investment Trusts (REITs) oder in außerbörslich ausgegebene Wertpapiere investieren.  In ähnlicher Weise kann man sich durch Investments im Rahmen von auf Infrastruktur bezogenen Strategien an den Infrastruktureinrichtungen eines Unternehmens oder Landes z. B. in den Bereichen Transport und Verkehr, Stromversorgung und Telekommunikation beteiligen.

INDEXGEBUNDENES WERTPAPIER

Eine Anleihe, bei der Ertragszahlungen an einen bestimmten Preisindex gekoppelt sind.

INFORMATION RATIO

Ein Maß für die von einem Fondsmanager erzielte Überschussrendite, dividiert durch die in Relation zum Vergleichsindex eingegangenen Risiken. Je höher die Information Ratio ist, desto höher ist das Renditeniveau in Relation zum Risiko.

INVESTMENT-GRADE-ANLEIHE

Eine relativ sichere Anleihe, die von einer unabhängigen Ratingagentur wie Standard & Poor’s mit einem Kreditrating (Bonitätsnote) von BBB oder höher bewertet wird.

INVESTMENT-GRADE-UNTERNEHMENSANLEIHE

Von einem Unternehmen mit hohem Kreditrating begebene Anleihe.

INVESTMENTKOMMENTAR

Ausführungen zum aktuellen Marktgeschehen und zur Performance einzelner Anlageprodukte. Diese Kommentare erscheinen normalerweise monatlich, vierteljährlich oder jährlich.

J

JUNK BOND

S. High-Yield-Anleihen

K

KAPITALBETRAG

Der in die Anleihe investierte Geldbetrag. Der Kapitalbetrag ist nicht mit dem Nennwert der Anleihe identisch, weil diese am Sekundärmarkt zum jeweils herrschenden Kurs ge- und verkauft wird.

KASSAKURS

Der im jeweiligen Zeitpunkt geltende Devisenkurs oder Preis von anderen Vermögensgegenständen.

KAUFKRAFTPARITÄT

Ein Konzept aus der Wirtschaftstheorie, demzufolge die Wechselkurse verschiedener Länder so angepasst werden, dass sie der Kaufkraft in den betreffenden Ländern entsprechen. Infolge dieser Anpassung erhält ein identisches Wirtschaftsgut in zwei verschiedenen Ländern denselben Preis, wenn dieser in derselben Währung ausgedrückt wird.

KOMMUNALANLEIHE

Schuldtitel, der von einem Bundesland, einer Kommune oder sonstigen Gebietskörperschaft ausgegeben wird, das bzw. die mit dem Erlös Investitionen finanzieren will.

KONTRAHENT

Im Rechts- und Finanzbereich verwendete Bezeichnung für eine Partei bei einem Derivatekontrakt.

KONTRAHENTENAUSFALLRISIKO

Im Rechts- und Finanzbereich verwendete Bezeichnung für eine Partei bei einem Derivatekontrakt.

KORRELATION

Die Korrelation misst, wie stark der Zusammenhang zwischen zwei Variablen wie z. B. der Wertentwicklung von zwei Vermögensgegenständen ist. Sie ist ein relatives Maß, das angibt, wie sich eine Variable in Relation zu einer anderen verändert. Korrelationswerte können zwischen -1 (vollkommene negative Korrelation) und +1 liegen (vollkommene positive Korrelation). Bei einem Wert von 0 wird angenommen, dass keine Abhängigkeit zwischen den betrachteten Größen besteht.

KOSTENQUOTE

Die operativen Kosten eines Geldmarktfonds in Prozent seines durchschnittlichen Nettovermögens in einem bestimmten Zeitraum.

KOSTENQUOTE – BRUTTO

Summe der jährlichen operativen Aufwendungen (ohne Annahme einer Reduzierung der Aufwendungen) eines Investmentfonds, ausgedrückt in Prozent seines durchschnittlichen Nettovermögens.

KOSTENQUOTE – NETTO

Die jährlichen operativen Aufwendungen (ohne Befreiung von Gebühren und ohne Rückvergütungen) eines Investmentfonds, ausgedrückt in Prozent seines durchschnittlichen Nettovermögens.

KREDITEREIGNIS („CREDIT EVENT”)

Im Zusammenhang mit Credit Default Swaps kann ein Kreditereignis die Umstrukturierung, Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens sein.

KREDITRISIKO

Damit wird das Risiko bezeichnet, dass ein Land seine Schulden nicht mehr bedienen kann.

KUPON

Regelmäßige Zahlungen (üblicherweise alle sechs Monate) während der Laufzeit einer Anleihe. Bspw. erhält man für eine Anleihe mit einem Nennbetrag von 1.000 EUR und einem Kupon von 5% jährlich 50 EUR.

KURS-BUCHWERT-VERHÄLTNIS (KBV)

Wird berechnet, indem man den aktuellen Kurs einer Aktie durch den Buchwert je Aktie, also den Wert der Aktiva in der Bilanz eines Unternehmens, dividiert.

KURS-GEWINN-VERHÄLTNIS (KGV)

Eine Kennzahl, die angibt, wie teuer eine Aktie ist. Das KGV wird berechnet, indem man den Aktienkurs durch den Nachsteuergewinn je Aktie dividiert. Bspw. hat ein Unternehmen mit einem Aktienkurs von 10 EUR und einem Gewinn je Aktie von 2 EUR ein KGV von 5. Je höher das KGV, desto höher ist der Betrag, den der Markt für einen Euro Jahresüberschuss zu zahlen bereit ist.

KURSSICHERUNG

Maßnahmen zur Absicherung gegen zukünftige Wechselkursschwankungen, die sich als kostspielig erweisen könnten. Eine beliebte Methode der Kurssicherung ist der Abschluss eines Terminkontrakts, mit dem sichergestellt werden soll, dass der Verkauf oder Kauf einer Auslandswährung zum vorher vereinbarten Kurs erfolgt.

KURZFRISTIG

Ein Zeitraum von bis zu drei Monaten.

L

LANG LAUFENDE ANLEIHE

Eine Anleihe, die über einen langen Zeitraum wie z. B. 20 Jahre Erträge generiert.

LANGFRISTIG

Ein Zeitraum von 18 Monaten oder mehr.

LEERVERKÄUFE

Die Praxis, Finanzinstrumente zu verkaufen, die sich der Verkäufer zuvor ausgeliehen hat (diesem aber nicht gehören), und die er später kauft, um seine Leerposition „einzudecken”." Leerverkäufer versuchen, vom erwarteten Kursrückgang eines Wertpapiers wie z. B. einer Aktie oder einer Anleihe zu profitieren – im Gegensatz zur üblichen Investmentpraxis, bei welcher der Anleger in der Hoffnung auf steigende Kurse „Long-Positionen” eingeht.

LEVERAGE (HEBELUNG)

Einsatz von Fremdmitteln oder Schulden, um die Eigenkapitalrendite zu erhöhen. Das Gegenteil hiervon wird als „Deleveraging” bezeichnet.

LIBID (LONDON INTERBANK BID RATE)

Der durchschnittliche Zinssatz, zu dem sich große Londoner Banken so genannte Eurocurrency-Einlagen von anderen Banken leihen. Dieser Referenzzinssatz wird durch Befragung Londoner Banken ermittelt um herauszufinden, zu welchem Zinssatz diese bereit sind, sich hohe Eurocurrency-Beträge zu leihen.

LIBOR (LONDON INTERBANK OFFERED RATE)

Die London Interbank Offered Rate ist ein Zinssatz, zu dem Banken sich am Londoner Interbankenmarkt Geld von anderen Banken leihen können.

LIPPER-GESAMTRENDITE-RANKINGS

Lipper Analytical Services, Inc., ist ein unabhängiger Herausgeber von Investmentfonds-Rankings, der für diese und andere Goldman Sachs-Fonds für Zeiträume von einem, drei, fünf und zehn Jahren auf Basis der Gesamtrenditen Rankings vergibt. Lipper vergleicht Investmentfonds innerhalb eines Universums von Fonds, die ähnliche Anlageziele haben, einschließlich der Wiederanlage von Dividenden. Die von Lipper ermittelten Rankings basieren auf den Gesamtrenditen zum Nettoinventarwert und berücksichtigen keine Ausgabeaufschläge. Lipper-Rankings implizieren nicht, dass ein Fonds eine hohe Gesamtrendite erzielt hat.

LIQUIDITÄT

Die Liquidität gibt an, wie leicht ein Vermögensgegenstand durch Kauf oder Verkauf bei minimalem Wertverlust zu Geld gemacht werden kann, ohne dass dadurch erhebliche Preisausschläge verursacht werden.

LIQUIDITÄTSRISIKO

Verlustrisiko, das daraus resultiert, dass eine Position nicht aufgelöst werden kann, weil es keine Kontrahenten für den Kauf/Verkauf gibt.

LOKALWÄHRUNGSSTAATSANLEIHEN

Staatsanleihen von Schwellenländern, die auf die Landeswährung des emittierenden Landes und nicht auf eine Fremdwährung wie z. B. den US-Dollar oder Euro lauten.

LOKALWÄHRUNGSUNTERNEHMENSANLEIHEN

Anleihen, die auf die Landeswährung des emittierenden Unternehmens und nicht auf eine Fremdwährung wie z. B. den US-Dollar oder Euro lauten.

LONG-POSITION

Effektiver Besitz einer Aktie. Ziel ist es, von einem Anstieg des Aktienkurses zu profitieren.

M

MARKET EXPOSURE (PORTFOLIOAUFTEILUNG NACH SEKTOREN)

Ein Begriff aus dem Finanzbereich, der angibt, welcher Teil der Anlagegelder eines Portfolios in einem bestimmten Wirtschaftszweig investiert ist. Zum Beispiel besitzt ein Aktienportfolio im Gesamtwert von 500.000 EUR, von denen 100.000 EUR in Aktien aus der Halbleiterindustrie angelegt sind, ein Market Exposure von 20% in Halbleiteraktien.

MARKTKAPITALISIERUNG

Ein Maß für die Größe eines Unternehmens; wird berechnet, indem man den Aktienkurs einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit der Anzahl ihrer umlaufenden Aktien multipliziert. Entspricht dem gesamten Marktwert des Eigenkapitals des betreffenden Unternehmens.

MARKTZUTRITTSSCHRANKEN

Das Vorhandensein hoher Anlaufkosten und/oder anderer Hindernisse, die es für neue Unternehmen schwierig machen, in einer Branche Fuß zu fassen und sich dort dem Wettbewerb um Umsatzerlöse zu stellen.

MASTER LIMITED PARTNERSHIP (MLP)

Eine Art Kommanditgesellschaft, deren Anteile an einer Wertpapierbörse gehandelt werden.

MITTELFRISTIG

Ein Zeitraum, der die nächsten drei bis 18 Monate umfasst.

MONATLICHE PERFORMANCE

Wertentwicklung eines Fonds in den unmittelbar zurückliegenden 30 Tagen.

MORTGAGE-BACKED SECURITIES

Wertpapiere, die durch einen Pool von Hypothekendarlehen unterlegt sind.

N

NACHSCHUSS

Aufschlag auf die zu stellenden Barsicherheiten, der aufgrund ungünstiger Wertveränderungen eines Terminkontrakts erforderlich werden kann.

NAV (NET ASSET VALUE, NETTOINVENTARWERT)

Marktwert eines Anteilscheins eines Fonds. Dieser wird ermittelt, indem man den Gesamtwert aller Wertpapiere im Fondsportfolio nach Abzug aller Verbindlichkeiten durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile dividiert.

NEGATIVE DURATION

Strategie, die von einem Portfoliomanager eingesetzt wird, der in hohem Maße davon überzeugt ist, dass die Zinssätze steigen werden. Durch Anpassung der Portfoliopositionen kann der Manager die durchschnittliche Duration des Portfolios so verändern, dass diese negativ wird. Der Wert eines Portfolios mit „negativer Duration” kann sich erhöhen, wenn die Zinssätze steigen.

NENNWERT

Der Betrag, der bei Fälligkeit an den Inhaber einer Anleihe gezahlt wird und dem Wert der Anleihe am Emissionstermin entspricht. Wird auch als Nominalwert bezeichnet.

NON-INVESTMENT-GRADE-ANLEIHE

Diese auch als spekulative oder Hochzinsanleihen bekannten Papiere haben ein Kreditrating (Bonitätsnote) unterhalb von BBB/Baa. Bei diesen Anleihen geht man davon aus, dass verlässliche Zins- und Tilgungszahlungen weniger wahrscheinlich sind. Normalerweise bieten sie Anlegern als Risikoausgleich und Kaufanreiz eine hohe Verzinsung.

NOTES

Vom US-Finanzministerium ausgegebene Anleihen mit einer Laufzeit zwischen einem und 10 Jahren.

O

OPERATING LEVERAGE

Wird berechnet, indem man die fixen operativen Kosten durch die gesamten (fixen und variablen) operativen Kosten dividiert. Die Fixkosten eines Unternehmens mit hohem Operating Leverage erhöhen sich nicht, wenn dieses sein Geschäftsvolumen erhöht. Dies bedeutet im Allgemeinen, dass eine Umsatzsteigerung zu einem höheren Nettogewinn führt.

OPERATIONELLES RISIKO

Verlustrisiko, das aus potenziellen operativen Unzulänglichkeiten (z. B. ungenügende Sorgfalt, Systemfehlfunktionen) des Kontrahenten eines Derivatekontrakts resultiert.

OPTIONEN

Von einer Partei an eine andere verkauftes Recht, eine Aktie zu einem vorher vereinbarten Kurs innerhalb einer bestimmten Zeitspanne oder an einem bestimmten Termin zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

OPTIONSBEREINIGTE DURATION (IN JAHREN)

Ein Maß für die Empfindlichkeit des Kurses einer Anleihe gegenüber Zinsänderungen. Dabei wird angenommen, dass sich im Falle von Zinsänderungen auch die erwarteten Cashflows aus der Anleihe verändern.

ORGANISMEN FÜR GEMEINSAME ANLAGEN IN WERTPAPIEREN (OGAW)

Richtlinien der Europäischen Union entsprechende Modelle für gemeinschaftliche Kapitalanlage, die auf der Grundlage einer Zulassung von einem Mitgliedstaat in der gesamten EU vertrieben werden dürfen. Diese Richtlinien enthalten allerdings auch eine Reihe von Beschränkungen hinsichtlich der Art und Weise, wie OGAW investieren dürfen.

OVER-THE-COUNTER-DERIVATEKONTRAKTE (OTC-DERIVATEKONTRAKTE)

Privat ausgehandelte Derivatekontrakte, die nicht an organisierten Börsen gehandelt werden.

P

PASSIV/INDEXIERUNG

Indexorientierte oder passive Fondsmanager stellen ein Portfolio so zusammen, dass die Renditen und die darin enthaltenen Aktien denen eines vorher ausgewählten Index wie z. B. dem FTSE 100 oder MSCI World Index so nahe wie möglich kommen.

PORTFOLIO-AUFTEILUNG

Eine Investmentstrategie, die darauf abzielt, durch Verteilung der Anlagegelder auf verschiedene Assetklassen wie Aktien, Anleihen und bargeldnahe Anlagen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite zu erreichen.

PROSPEKT

Der traditionelle ausführliche Verkaufsprospekt, wie er den meisten Investmentfonds-Kunden bekannt ist.  Der Prospekt enthält neben wichtigen Informationen aus dem WAI weitere detaillierte Angaben u. a. zum Anlageberater und zu den Portfoliomanagern eines Fonds sowie Einzelheiten zum Kauf und zur Rückgabe von Fondsanteilen.  

PROSPEKTERGÄNZUNG

Ein ergänzendes Dokument zum Prospekt, in dem eines oder mehrere Portfolios näher beschrieben werden.  

Q

QUANTITATIVE AKTIENSTRATEGIEN

Ziel von quantitativen Strategien ist es, aktuell bestehende Anlagechancen zu nutzen, um mit Hilfe von Top-down- und Bottom-up-Ansätzen, die auf fundamentale Eigenschaften abstellen und quantitative Instrumente einsetzen, beständige, nicht korrelierte Renditen zu generieren. Gute quantitative Portfoliomanager verlassen sich nicht nur auf historische Analysen, sondern verbinden diese mit gründlichen wirtschaftlichen und verhaltensbezogenen Analysen.

QUARTALSDIVIDENDE JE AKTIE

Ein Betrag, den der Fonds vierteljährlich aus den in dem betreffenden Zeitraum erzielten Nettoerträgen oder -gewinnen an seine Anteilinhaber auszahlt.

QUASI-STAATSANLEIHEN

JP Morgan definiert Quasi-Staatsanleihen als Schuldverschreibungen, die von einer Einrichtung emittiert oder garantiert werden, die sich zu 100 Prozent in Staatseigentum befindet oder staatlich kontrolliert wird. Einige Anleger dehnen diese Definition allerdings auch auf im Wesentlichen vom Staat garantierte Schuldpapiere aus.

R

RATING

Unabhängige Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Emittenten und seiner Fähigkeit, die erforderlichen Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten.

REAL ESTATE INVESTMENT TRUST (REIT)

Ein Unternehmen, das in Erträge generierende Immobilien wie z. B. Bürogebäude, Einkaufszentren, Hotels usw. investiert.

RENDITE

Die tatsächlich auf eine Anleihe erhaltene Verzinsung, basierend auf dem für die Anleihe gezahlten Preis und den darauf erhaltenen Zinszahlungen. Es gibt zwei Arten von Anleiherenditen: die effektive Rendite und die Rückzahlungsrendite.

RISIKOBEREINIGTE MORNINGSTAR-RATINGS

Das Gesamtrating wird aus einem gewichteten Durchschnitt der mit den Morningstar-Ratingkennzahlen für 3, 5 und 10 Jahre (soweit zutreffend) verbundenen Performance-Zahlen abgeleitet. Morningstar, Inc. ist ein unabhängiges Unternehmen, das Analysen und Ratings für Investmentfonds veröffentlicht. In den Ratings spiegeln sich die risikobereinigten Gesamtrenditen eines Fonds für 3, 5 und 10 Jahre wider, wobei Ausgabeaufschläge einbezogen werden. Fonds werden dabei in Relation zu allen anderen Fonds ihrer Kategorie bewertet. 5 Sterne gibt es für die obersten 10%, 4 Sterne für die nächsten 22,5%, 3 Sterne für die nächsten 35%, 2 Sterne für die nächsten 22,5% und 1 Stern für die untersten 10%. Morningstar bewertet nur Fonds, die seit mindestens 3 Jahren existieren.

ROHSTOFFINVESTMENTS

Mit Rohstoffinvestments haben Anleger Zugriff auf „Sachwerte” wie Erdöl, landwirtschaftliche Güter und Edelmetalle.  Die Renditen auf Rohstoffinvestments hängen im Allgemeinen von verschiedenen wirtschaftlichen Faktoren ab und sind deshalb möglicherweise weniger stark mit den Renditen auf traditionelle Aktien und Renten korreliert.

R² 3 JAHRE

Das R² eines Portfoliomanagers in Relation zu einem Vergleichsindex ist ein Korrelationsmaß, das angibt, inwieweit die von diesem Portfoliomanager erzielte Rendite durch den Vergleichsindex erklärt werden kann. Konkret ist R² ein Maß dafür, wie gut die Varianz des Vergleichsindex die Varianz des Portfoliomanagers erklärt. Diese Kennzahl wird auch als Bestimmtheitsmaß bezeichnet.

RÜCKZAHLUNGSRENDITE

Die Gesamtrendite, die ein Anleger vereinnahmt, der eine Anleihe bis zu deren Fälligkeit behält. Sie umfasst sämtliche Zinszahlungen vom Zeitpunkt des Erwerbs bis zur Fälligkeit zuzüglich etwaiger Gewinne bzw. abzüglich etwaiger Verluste, wenn die Anleihe zu einem von ihrem Nennwert abweichenden Kurs gekauft wurde.

S

SCHWELLENLÄNDER-FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN

In einem Schwellenland ausgegebene Anleihen, die auf die Währung eines anderen Landes lauten.

SCHWELLENLÄNDER-LOKALWÄHRUNGSANLEIHEN

In Landeswährung begebene Schwellenländeranleihen.

SCHWELLENWERT (THRESHOLD)

Betrag, um den die Sicherheitsleistung reduziert wird; entspricht dem Risiko, das die Parteien bereit sind zu akzeptieren.

SHARPE RATIO

Ein risikobereinigtes Renditemaß, das Risiken mittels der Standardabweichung darstellt. Konkret handelt es sich dabei um die annualisierte Überschussrendite, die der Portfoliomanager gegenüber 3-Monats-Staatsanleihen (risikolose Rendite) erzielt, dividiert durch die Standardabweichung der Renditen. Eine höhere Sharpe Ratio bedeutet, dass ein Investment höhere Renditen bei geringerem Risiko abwirft.

SICHERHEITEN

Vermögensgegenstände (Geld oder Wertpapiere), die ein Kontrahent einem anderen übergibt und die als Garantie für den Wert eines bestimmten Portfolios dienen. Diese allgemein als Einschuss bezeichneten Sicherheiten dienen auch zur Minderung von Kreditrisiken.

SPREADDURATION (WIRD IN JAHREN ANGEGEBEN)

Ein Maß für die Empfindlichkeit des Kurses einer Anleihe gegenüber Veränderungen der Spreads (Kreditrisikoaufschläge).

STAATLICH GARANTIERTE WERTPAPIERE

Schuldtitel, die von staatlichen Stellen oder supranationalen Organisationen emittiert werden und Anlegern zusätzliche Sicherheit bieten.

STAATSANLEIHEN

Anleihen, die von einer Regierung emittiert oder garantiert werden. In einem Schwellenland lauten solche Anleihen auf eine Leitwährung wie den US-Dollar oder auf Landeswährung. Der JP Morgan EMBI Global Diversified Index ist der älteste Referenzindex (Benchmark) für Emerging Market-Anleihen.

STANDARDABWEICHUNG – 3 JAHRE

Misst das historische Gesamtrisiko eines Portfolios durch Beurteilung der wahrscheinlichen Bandbreite, innerhalb derer die Rendite eines Portfolios von der durchschnittlichen Rendite abweichen könnte, die das Portfolio in einem festgelegten, zurückliegenden Zeitraum erzielt hat.

SWAPS

Vertrag zwischen zwei Parteien über den Tausch zukünftiger Cashflows nach einer vorab vereinbarten Formel.

SYMBOL

Für jeden Fonds vergebenes Kürzel, das weltweit verwendet wird, wenn man sich auf diesen Fonds bezieht. Diese Symbole sind im Prospekt zu finden.

T

TERMINKONTRAKT

Ein Vertrag zwischen zwei Parteien über den Kauf oder Verkauf eines Vermögensgegenstandes zu einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt. Der Preis des Basiswerts wird unabhängig von dessen Form bezahlt, bevor der Besitz daran übergeht.

TRACKING ERROR

Misst die Standardabweichung der Überschussrenditen von einem Vergleichsindex; dient als Risikokennzahl. Ein hoher Tracking Error bedeutet, dass die von einem Portfoliomanager gegenüber dem Vergleichsindex erzielten Überschussrenditen stark schwanken.

TREASURY INFLATION-PROTECTED SECURITIES (TIPS)

US-Staatsanleihen, deren Wert dem Inflationsverlauf entsprechend ansteigt.

U

UMSCHLAGSQUOTE

Marktwert der Wertpapierkäufe oder -verkäufe (je nachdem, welcher Betrag höher ist), dividiert durch den durchschnittlichen Wert der in dem Fonds enthaltenen Wertpapiere in einem bestimmten Zeitraum.

UNTERNEHMENSANLEIHEN

Von einem Unternehmen ausgegebene Anleihen.

UNTERNEHMENSWERT (ENTERPRISE VALUE)

Marktkapitalisierung des Aktienkapitals eines Unternehmens zuzüglich des Marktwerts seiner Schulden. Häufig bleibt der Wert von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögensgegenständen bei der abschließenden Berechnung unberücksichtigt. Wird häufig auch als die gesamte Marktkapitalisierung eines Unternehmens bezeichnet.

US AGENCY MORTGAGE-BACKED SECURITIES (US AGENCIES)

Durch Hypothekendarlehen besicherte Wertpapiere, die durch von der US-Regierung getragene Hypothekeninstitute ausgegeben werden.

US-STAATSANLEIHEN

US-Staatsanleihen mit einer Duration von weniger als einem Jahr.

V

VALUE AT RISK (VAR)

Ein Maß dafür, wie weit der Marktwert eines Portfolios in einem bestimmten Zeitraum fallen kann. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit von Verlusten ausgehend von statistischen Auswertungen historischer Kurs-/Preistrends und Volatilitäten geschätzt.

VARIANZ-SWAP

Bei diesem Typ von Volatilitätsswaps verhalten sich die Auszahlungen linear zur Varianz und nicht zur Volatilität.

VERZINSLICHE INVESTMENTS

Investments, die sich durch regelmäßige Renditen in Form von periodischen Kuponzahlungen und durch die Rückzahlung des angelegten Kapitalbetrags bei Fälligkeit des Wertpapiers auszeichnen.  Anleger investieren i. d. R. in Portfolios mit verzinslichen Investments, um regelmäßige Einnahmen zu erzielen, eine Diversifikation gegenüber dem Aktienrisiko und/oder potenziellen Kapitalzuwachs zu erreichen.

VERÄNDERUNG DES NAV IN %

Die Differenz zwischen dem Nettoinventarwert (NAV) zum heutigen Börsenschluss und dem vom Vortag.

VIERTELJÄHRLICHES DATENBLATT

Ein Datenblatt, das im Vierteljahresabstand aktuelle Informationen zur Performance eines Fonds liefert.

VOLATILITÄT

Die Art und Weise, wie sich der Preis eines Investments auf und ab bewegt. Wenn Preise in einer kurzen Zeitspanne massiv schwanken, wird ein Markt als hoch volatil bezeichnet.

VOLATILITÄTSSWAP

Ein Terminkontrakt, dessen Basiswert die Volatilität eines bestimmten Produkts ist. Mit diesem Instrument können Anleger darauf spekulieren, wie volatil eine Aktie sein wird.

VORZUGSAKTIEN

Aktien, die Eigenschaften von Aktien und Anleihen verbinden und bei der Zahlung von Dividenden Vorrang vor Stammaktien haben.

W

WACHSTUMSLÄNDER

Länder, deren Wirtschaft mindestens 1% zum globalen BIP beiträgt, werden von GSAM als „Wachstumsländer” bezeichnet. Acht Länder erfüllen gegenwärtig diese Voraussetzung: die vier BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) und die vier größten „Next 11”-Länder (N-11), nämlich Mexiko, Südkorea, die Türkei und Indonesien. Diese Länder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Produktivität weiter steigern, und dieser Produktivitätsfortschritt wird in Verbindung mit günstigen demographischen Voraussetzungen zu Wachstumsraten führen, die über dem weltweiten Durchschnitt liegen. Weitere Merkmale, die wir implizit verwenden, um Wachstums- und Schwellenländer voneinander zu unterscheiden, sind die Wachstumsvoraussetzungen, der Stand der finanziellen Entwicklung und die Öffnung eines Landes für Investoren.

WAI (WESENTLICHE ANLAGERINFORMATIONEN)

Ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument, das Anlegern helfen soll zu verstehen, was eine Anlage in einem Investmentfonds mit sich bringt und welche Risiken sie birgt.

WANDELSCHULDVERSCHREIBUNGEN

Eine Art von Anleihen, deren Inhaber berechtigt sind, diese Anleihen in eine bestimmte Stückzahl von Stammaktien des Emittenten umzutauschen.

WERTPAPIERE AUS FORDERUNGSVERBRIEFUNG

Wertpapiere, die aus der Zusammenlegung verschiedener Arten von Forderungen entstehen, die anschließend aufgeteilt und an den Markt gebracht werden.

Z

ZINS-SWAPTION

Ein Instrument, das den Käufer zum Abschluss eines Zinsswaps berechtigt. Gegen Zahlung einer Prämie erhält der Käufer das Recht, an einem bestimmten, zukünftigen Datum mit dem Emittenten einen bestimmten Swap-Vertrag abzuschließen, ohne hierzu verpflichtet zu sein.

ZINSSTRUKTURKURVE

Graphische Darstellung der in einem bestimmten Zeitpunkt herrschenden Zinssätze von Anleihen mit demselben Rating, aber unterschiedlichen Fälligkeitsterminen. Die am häufigsten verwendete Zinsstrukturkurve vergleicht US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten, zwei Jahren, fünf Jahren und 30 Jahren miteinander. Diese Zinsstrukturkurve dient als Referenz für die Verzinsung anderer Schuldtitel/-papiere wie Hypothekendarlehen und Bankkredite. Die Zinsstrukturkurve wird auch verwendet, um Veränderungen von Wirtschaftsleistung und -wachstum zu prognostizieren.

ZINSSWAP

Vereinbarung zwischen zwei Kontrahenten, zukünftige Cashflows für eine bestimmte Zeit zu tauschen. I. d. R. verpflichtet sich dabei ein Kontrahent zur Zahlung eines festen Zinssatzes und erhält hierfür einen variablen Zinssatz in derselben Währung. Die an den einzelnen Zahlungsterminen getauschten Zahlungen basieren auf einem zu Beginn der Vertragslaufzeit festgelegten Bezugsbetrag.

ZINSÄNDERUNGSRISIKO

Damit wird das Risiko bezeichnet, dass Anleihen, die sich in den Händen eines Anlegers befinden, aufgrund von Zinserhöhungen an Wert verlieren.