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Anteilklassen mit Wechselkursabsicherung

Neben auf verschiedene Währungen lautenden Anteilklassen bietet GSAM für bestimmte Portfolios ihrer als OGAW anerkannten Goldman Sachs Funds SICAV auch für verfügbare Währungen wechselkursgesicherte Anteilklassen an. Nachstehend finden Sie weitere Informationen und wichtige Überlegungen zu wechselkursgesicherten Anteilklassen sowie Informationen über den Absicherungsprozess und mögliche Auswirkungen auf die Performance.



Was ist die Zielsetzung bei wechselkursgesicherten Anteilklassen?
 

Mit wechselkursgesicherten Anteilklassen wird in der Regel eine Absicherung gegen die Währungsrisiken eines Portfolios in Bezug auf die Währung der betreffenden Anteilklasse angestrebt. Sie sind für Anleger gedacht, die Engagements in auf ausländische Währungen lautenden Vermögensgegenständen aufbauen wollen, ohne sich dem damit verbundenen Währungsrisiko auszusetzen.

Beispielsweise könnte ein europäischer Anleger, der in das GS US Equity Portfolio investiert, aber kein zusätzliches Risiko in Form von Wechselkursänderungen zwischen der Basiswährung des Portfolios (USD) und seiner Ausgangswährung (EUR) eingehen will, Anteile einer in EUR kursgesicherten Anteilklasse erwerben. Diese soll es ihm ermöglichen, ausschließlich an der Wertentwicklung der im Portfolio enthaltenen US-Aktien teilzuhaben.


Welche wichtigen Überlegungen gibt es zu wechselkursgesicherten Anteilklassen?
 

In der Praxis ist der Prozess der Absicherung von Anteilklassen (wie nachstehend ausgeführt) nicht perfekt; denn damit wird nur versucht, die Auswirkungen von Wechselkursänderungen zwischen den Währungen der Portfoliopositionen und der Währung der betreffenden Anteilklasse zu verringern, nicht aber auszuschalten. Und deshalb gibt es keine Gewähr, dass eine Wechselkursabsicherung vollkommen erfolgreich sein wird, sodass auch in einer wechselkursgesicherten Anteilklasse immer noch gewisse Währungsrisiken enthalten sein können.

Außerdem ist zu bedenken, dass eine nicht vollständige Absicherung durch die Volatilität der zugrunde liegenden Anlageklasse verschärft werden kann und bedeutende Kursveränderungen der zugrunde liegenden Anlageklasse dazu führen können, dass die wechselkursgesicherte Anteilklasse übermäßig oder in zu geringem Maße abgesichert ist, was sich ebenfalls auf die Renditeerwartungen auswirken kann.

Schließlich ist der Prozess der Absicherung von Anteilklassen auch mit Transaktionskosten verbunden. Diese sind zwar voraussichtlich relativ niedrig, werden sich aber dennoch negativ auf die Performance der Anteilklasse auswirken. Diese werden in den folgenden Abschnitten ausführlicher erörtert.


Wie funktioniert der Absicherungsprozess in der Praxis?
 

Wechselkursgesicherte Anteilklassen setzen Devisenterminkontrakte ein, um die Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der betreffenden Anteilklasse abzusichern.  Der Absicherungsprozess ist nachstehend überblicksartig dargestellt:

  1. Bei einer Zeichnung von wechselkursgesicherten Anteilklassen erfolgt die Umrechnung in die Basiswährung des Portfolios zu einem Devisenkassakurs.
  2. Es werden Devisenterminkontrakte eingesetzt, um die Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der Anteilklasse abzusichern.
  3. Gewinne oder Verluste aus Devisenterminkontrakten fließen in die tägliche Berechnung des NIW (Nettoinventarwerts) der Anteilklassen ein.
  4. Devisenterminkontrakte werden im Regelfall monatlich, manchmal aber auch häufiger oder weniger häufig prolongiert.
  5. Etwaige Gewinne oder Verluste aus dem Absicherungsgeschäft fallen jeweils zum Prolongationsdatum an.

Wie bereits erwähnt, werden Gewinne oder Verluste aus den Devisenterminkontrakten erst zu den Prolongationsterminen für eine Anlage in die Vermögenswerte des Portfolios verfügbar, was sich auf die Renditeerwartungen auswirken kann.

 


Welche Arten von wechselkursgesicherten Anteilklassen gibt es?
 

Wie im Prospekt erwähnt, bietet GSAM drei verschiedene Arten von wechselkursgesicherten Anteilklassen an, die im Folgenden ausführlicher beschrieben werden:


1. Bei der Hauptkategorie von wechselkursgesicherten Anteilklassen wird eine Absicherung der Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der betreffenden Anteilklasse angestrebt. Diese Art von wechselkursgesicherten Anteilklassen ist für Anleger gedacht, die Engagements in auf ausländische Währungen lautenden Vermögensgegenständen aufbauen wollen, ohne den damit verbundenen Währungsrisiken ausgesetzt zu sein.

Solche Anteilklassen werden – wie exemplarisch für eine auf EUR lautende Anteilklasse gezeigt – durch folgenden Zusatz gekennzeichnet: „(EUR-kursgesichert)“.

Anleger sollten allerdings bedenken, dass Investmentmanager bei bestimmten Portfolios, wie zum Beispiel unseren regionalen oder globalen Aktienportfolios, keine umfassende Absicherung aller Währungsrisiken im Portfolio anstreben, sondern versuchen werden, die Transaktionskosten zu minimieren, indem sie nur die hauptsächlichen Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der betreffenden Anteilklasse absichern. Somit können Währungsrisiken zurückbleiben, die nicht abgesichert werden. Beispielsweise würde eine (EUR-kursgesicherte) Anteilklasse, die für unser GS Global Equity Partners Portfolio angeboten wird, nur eine Absicherung der Währungsrisiken in Bezug auf USD, GBP und CHF anstreben. Diese machen zusammen mit dem EUR-Währungsrisiko meist 90 % der gesamten Währungsrisiken des Portfolios aus.


2. Für bestimmte Portfolios bietet GSAM Anteilklassen an, die eine teilweise Absicherung der Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der betreffenden Anteilklasse anstreben. Solche Anteilklassen werden angeboten, wenn der Investmentmanager die Währungsengagements in Verbindung mit bestimmten Anlageklassen (zum Beispiel dem Anteil globaler Aktien an einem flexiblen Portfolio) oder Ländern (zum Beispiel Schwellenländern) beibehalten will. Deshalb werden diese Anteilklassen so gestaltet, dass nur ein bestimmter Teil der Währungsrisiken des Portfolios abgesichert wird.

Zu beachten ist dabei, dass diese Anteilklassen immer noch Währungsrisiken enthalten, die erheblich sein könnten. Daher sind diese Anteilklassen in Bezug auf die Währung der betreffenden Anteilklasse nicht als vollständig abgesichert zu betrachten.

Um sicherzustellen, dass sich Anleger dessen bewusst sind, werden diese Anlageklassen – wie exemplarisch für eine auf EUR lautende Anteilklasse gezeigt – mit dem Zusatz „(teilweise EUR-kursgesichert)“ gekennzeichnet.


3.  Neben den oben dargestellten bietet GSAM möglicherweise auch Anteilklassen an, die eine Minimierung des Währungsrisikos der Basiswährung des Portfolios gegenüber der Währung der Anteilklasse anstreben. Das dem Portfolio zugrunde liegende Währungsrisiko wird dadurch nicht abgesichert. Zu beachten ist allerdings, dass Anleger in diesem Fall Risiken infolge von Wechselkursveränderungen der im Portfolio enthaltenen Währungen und dessen Basiswährung ausgesetzt bleiben und diese Anteilklassen deshalb nicht als wechselkursgesichert ansehen dürfen. Die Rendite dieser Anteilklassen würde der Rendite von Anteilklassen in der Basiswährung des Portfolios entsprechen.

Um sicherzustellen, dass sich Anleger dessen bewusst sind, fügen wir zur Bezeichnung der Anteilklasse eine Beschreibung der resultierenden Währungsrisiken hinzu.

Beispiel:

  • Portfolio: Goldman Sachs Emerging Markets Equity Portfolio
  • Basiswährung des Portfolios: USD
  • Zugrunde liegendes Währungsengagement: Schwellenländerwährungen.
  • Währung der Anteilklasse: EUR
  • Bezeichnung der Anteilklasse: (EUR) (Long Schwellenländerwährungen vs. USD).

Ergebnis für Anleger: Anleger sind Risiken durch Wechselkursschwankungen der dem Portfolio zugrunde liegenden Währungen (Schwellenländerwährungen) gegenüber der Basiswährung (USD) ausgesetzt, nicht jedoch Risiken durch Wechselkursschwankungen der dem Portfolio zugrunde liegenden Währungen (Schwellenländerwährungen) gegenüber der Währung der Anteilklasse (EUR).


Welche Performance erreicht eine wechselkursgesicherte Anteilklasse im Vergleich zur entsprechenden Basiswährungsanteilklasse?
 

Wenn GSAM wechselkursgesicherte Anteilklassen anbietet, die eine Absicherung der Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der Währung der betreffenden Anteilklasse (siehe Kategorie (a) oben) anstreben, würde man erwarten, dass deren Renditen enger mit der Performance der entsprechenden Basiswährungsanteilklasse korrelieren. Allerdings wird es aus den nachstehend genannten Gründen keine exakte Übereinstimmung geben:

Zinssatzdifferenz

Der größte Beitrag zu Renditeunterschieden zwischen einer wechselkursgesicherten Anteilklasse und der entsprechenden Basiswährungsanteilklasse resultiert aus dem Abstand zwischen dem jeweils geltenden Zinssatz für die Basiswährung und die Währung der betreffenden Anteilklasse. Dies kann sich positiv oder negativ auswirken:

Grafik 1: GBP-kursgesicherte Anteilklasse für ein Portfolio mit Basiswährung USD

Exhibit 1: GBP-Hedged Share Class on USD Base Currency Portfolio

Dieses Beispiel dient nur zur Veranschaulichung und Zinssätze können sich ändern.

Grafik 2: JPY-kursgesicherte Anteilklasse für ein Portfolio mit Basiswährung USD

Exhibit 2: JPY-Hedged Share Class on USD Base Currency Portfolio

Dieses Beispiel dient nur zur Veranschaulichung und Zinssätze können sich ändern.

Transaktionskosten

Aus der Absicherung resultierende Transaktionskosten gehen zulasten der betreffenden wechselkursgesicherten Anteilklasse. Diese Kosten sind zwar in der Regel relativ niedrig, wirken sich aber dennoch negativ auf die Rendite der Anteilklasse aus. Die Transaktionskosten sind umso höher, je häufiger die zur Absicherung eingesetzten Devisenterminkontrakte prolongiert werden.

Unterschiede im Timing

Die Performance einer Anteilklasse kann auch durch Unterschiede zwischen dem für eine Anpassung der Wechselkursabsicherung gewählten Zeitpunkt und dem Zeitpunkt der Bewertung des Portfolios beeinflusst werden.

Absicherungsprozess

Obwohl wir im Regelfall versuchen, den NIW (Nettoinventarwert) eines Portfolios zu 100 % abzusichern, kann es vorkommen, dass wir zur Vermeidung von Transaktionskosten infolge kleinerer Anpassungen eine Absicherung zu weniger als 100 % vornehmen, die daher also eventuell nicht perfekt ist.

Wie sich eine wechselkursgesicherte Anteilklasse eines Portfolios gegenüber der entsprechenden Basiswährungsanteilklasse verhält, ist in der folgenden Grafik dargestellt. Diese zeigt die Performance der EUR-kursgesicherten Anteilklasse unseres GS US Equity Portfolio in Relation zur entsprechenden Basiswährungsanteilklasse (USD).

Bitte beachten Sie, dass der für die Basiswährungsanteilklasse (thes.) angegebene NIW (Nettoinventarwert) je Anteil auf den 17. Juni 2009, das Auflegungsdatum der auf andere Währungen lautenden Anteilklasse (thes.) (EUR-kursgesichert), umbasiert wurde.

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Die Grafik dient nur zur Veranschaulichung und die bisherige Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

Die obige Grafik zeigt, wie eine wechselkursgesicherte Anteilklasse, die eine Absicherung der Währungsrisiken des Portfolios gegenüber der betreffenden Anteilklassenwährung anstrebt, Renditen erzielen kann, die enger mit den Renditen der entsprechenden Basiswährungsanteilklasse korrelieren, auch wenn es aufgrund der oben dargestellten Faktoren im Lauf der Zeit gewisse Abweichungen geben mag.


Bietet GSAM wechselkursgesicherte Anteilklassen in Nichthauptwährungen an?
 

Unter bestimmten Umständen wird GSAM möglicherweise für verfügbare Währungen wechselkursgesicherte Anteilklassen in Nichthauptwährungen anbieten, wobei zur Absicherung möglicherweise kurzfristige Terminkontrakte, sogenannte „Non-Deliverable Forward Contracts“ (NDFs), eingesetzt werden.

Anleger sollten sich bewusst sein, dass sich NDFs von normalen Terminkontrakten insofern unterscheiden, als die Abrechnung bei Fälligkeit in bar und nicht in effektiver Form erfolgt und das Handelsvolumen am Markt für NDFs begrenzt sein könnte. Es gibt deshalb keine Gewähr, dass es möglich sein wird, für das Portfolio NDF-Kontrakte abzuschließen. Außerdem könnten die Preise aufgrund von verschiedenen Faktoren schwanken, sodass sie erheblich vom Wechselkurs der zugrunde liegenden Währung abweichen könnten.

Ferner kann die mit NDF-Kontrakten verdiente Zinsspanne (siehe Abschnitt F1 oben) wesentlich geringer sein als die Rendite, die sich durch Halten der effektiven Währung erzielen lässt, was sich folglich auf die Renditeerwartungen für die Anteilklasse auswirken könnte.

Wechselkursgesicherte Anteilklassen, die NDFs einsetzen, würden wie folgt gekennzeichnet: „(NDF)“.