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Anteilklassen mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil”

GSAM bietet seit kurzem für bestimmte Portfolios ihrer in Luxemburg domizilierten, als OGAW anerkannten Goldman Sachs Funds SICAV ausschüttende Anteilklassen mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil” an. Wir beschreiben diese neuen ausschüttenden Anteilklassen und die mit der jeweiligen Ausschüttungspolitik verbundenen Risiken.



Neue Arten von ausschüttenden Anteilklassen
 

Aktuell sind für unsere SICAV-Portfolios i. d. R. nur Anteilklassen erhältlich, bei denen die Nettoanlageerträge ausgezahlt werden. Letztere werden berechnet, indem man von den Bruttoanlageerträgen Verwaltungsgebühren und betriebliche Aufwendungen abzieht (d. h., die Ausschüttung erfolgt nach Abzug von Gebühren). Jetzt werden wir auch ausschüttende Anteilklassen mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil” anbieten, wie nachfolgend näher beschrieben:

Ausschüttende Anteile mit dem Zusatz „brutto”

Bei ausschüttenden Anteilen mit dem Zusatz „brutto” ist die Ausschüttung der Bruttoanlageerträge vor Abzug von Verwaltungsgebühren und betrieblichen Aufwendungen vorgesehen.

Als Folge hiervon werden die auf die betreffenden Anteilklassen entfallenden Verwaltungsgebühren und betrieblichen Aufwendungen effektiv vom Kapital abgezogen. Dies führt zu einem Kapitalverzehr und mindert zukünftige Kapitalzuwächse.

Ausschüttende Anteile mit dem Zusatz „stabil”

Bei ausschüttenden Anteilen mit dem Zusatz „stabil” sind stabile, auf den prognostizierten, jährlichen Bruttoanlageerträgen basierende Ausschüttungen an die Anteilinhaber vorgesehen. Ziel dieser Anteilklassen ist es, mögliche Schwankungen der Ausschüttungsbeträge im Lauf des Geschäftsjahres zu begrenzen.

Als Folge hiervon werden die auf die betreffenden Anteilklassen entfallenden Verwaltungsgebühren und betrieblichen Aufwendungen effektiv vom Kapital abgezogen. Dies führt zu einem Kapitalverzehr und mindert zukünftige Kapitalzuwächse.


Risiken in Bezug auf ausschüttende Anteile mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil”
 

Bei ausschüttenden Anteilen mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil” werden die auf diese Anteilklassen entfallenden Verwaltungsgebühren und betrieblichen Aufwendungen effektiv vom Kapital abgezogen. Dies führt zu einem Kapitalverzehr und mindert zukünftige Kapitalzuwächse.

Bei ausschüttenden Anteilklassen mit dem Zusatz „stabil” wird in dem Fall, dass der vorher festgelegte, stabile Ausschüttungsbetrag höher ist als die Bruttoanlageerträge in dem betreffenden Zeitraum, auch diese Differenz effektiv vom Kapital abgezogen. Dies kann zu einem weiteren Kapitalverzehr führen und zukünftige Kapitalzuwächse weiter mindern.

Bitte beachten Sie auch die Diagramme auf der nächsten Seite, die die Unterschiede zwischen der bisher praktizierten Ausschüttung der Nettoanlageerträge und einer Ausschüttungspolitik auf Basis der Bruttoanlageerträge aufzeigen.

Abb. 1: Ausschüttung von Anlageerträgen auf Netto- bzw. Bruttobasis, wenn im Betrachtungszeitraum Veräußerungsgewinne erzielt werden

Capital Gains graph

Das obige Diagramm zeigt, dass bei einer Ausschüttung auf Basis von Bruttoanlageerträgen Verwaltungsgebühren und betriebliche Aufwendungen effektiv vom Kapital abgezogen werden. Dies führt zu einem Kapitalverzehr und mindert zukünftige Kapitalzuwächse.

Abb. 2: Ausschüttung von Anlageerträgen auf Netto- bzw. Bruttobasis, wenn im Betrachtungszeitraum Veräußerungsverluste anfallen

Capital Losses graph

Das obige Diagramm zeigt, dass bei einer Ausschüttung auf Basis von Bruttoanlageerträgen Verwaltungsgebühren und betriebliche Aufwendungen effektiv vom Kapital abgezogen werden. Diese Ausschüttungsstrategie führt zu einem Kapitalverzehr und erhöht zukünftige Veräußerungsverluste.

Abb. 3: Ausschüttende Anteile mit dem Zusatz „brutto” bzw. „stabil” im Vergleich

Gross and Stable Distribution graph

Die obige Tabelle zeigt, dass im Falle schwankender Bruttoanlageerträge bei ausschüttenden Anteilen mit dem Zusatz „stabil” versucht wird, potenzielle Schwankungen der Ausschüttungsbeträge im Lauf eines Geschäftsjahres zu begrenzen.

Bei ausschüttenden Anteilen mit dem Zusatz „stabil” sollten Anleger sich bewusst sein, dass die vorher festgelegten, stabilen Ausschüttungsbeträge in Abhängigkeit von den durch die dem Portfolio zugrunde liegenden Anlagen generierten Erträgen auf kurze oder lange Sicht steigen oder fallen können. Auch wenn diese Anteilklassen eine Begrenzung von Schwankungen der Ausschüttungsbeträge im Lauf eines Geschäftsjahres zum Ziel haben, gibt es keine Garantie dafür, dass dieses Ziel erreicht wird oder dass auf diese Anteilklassen überhaupt eine Ausschüttung vorgenommen wird.


Rechtliche, steuerliche und die Rechnungslegung betreffende Überlegungen
 

Ausschüttungen aus dem Anlagekapital werden zudem möglicherweise anders besteuert und können weitere Auswirkungen im Vergleich zu Ausschüttungen aus Erträgen mit sich bringen. Wir würden Anlegern empfehlen, vor einer Anlage in den oben erwähnten Anteilklassen ihre Rechtsbeistände, Steuerberater oder Buchsachverständigen zu konsultieren. Goldman Sachs leistet keine Beratung in Fragen der Rechnungslegung, Steuer- oder Rechtsfragen. Weitere Informationen zu den Anteilklassen, die den Anlegern des Fonds angeboten werden, sind im aktuellen Fondsprospekt und den Nachträgen hierzu enthalten.